9 Lebensmittel für eine kalorienbewusste Ernährung

Wer sein Körpergewicht reduzieren möchte, muss nicht auf abwechslungsreiches und leckeres Essen verzichten. Entscheidend ist die Ernährung insgesamt und nicht ein einzelnes Lebensmittel. Einige Lebensmittel haben von Natur aus eine vergleichsweise geringe Energiedichte und lassen sich deshalb gut in einen kalorienbewussten Speiseplan integrieren. Wir stellen dir neun davon näher vor.

Ein paar Pfunde weniger – auf die Ernährung kommt es an

Viele Menschen möchten ihr Gewicht reduzieren – sei es aus persönlichen Gründen oder weil sie sich in ihrem Körper wohler fühlen möchten. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Kurzfristige oder stark einschränkende Diäten sind dabei nicht unbedingt der beste Weg für eine langfristige Veränderung.

Stell dir vor, du weißt genau, woher dein Gemüse kommt.

Selbst angebautes Gemüse bringt nicht nur Abwechslung auf den Speiseplan – du erlebst auch unmittelbar, wie aus Saatgut und Jungpflanzen deine eigene Ernte entsteht. Salat, Gurken, Kräuter, Tomaten & Co. wandern direkt vom Beet in deine Küche und lassen sich auf vielfältige Weise zubereiten.

In einem eigenen Mietgarten kannst du über die Saison zahlreiche Gemüsesorten selbst anbauen, ernten und immer wieder Neues ausprobieren. Entdecke, wie viel Freude es macht, dein eigenes Gemüse anzubauen – mit einem Gemüsegarten zum Mieten.

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Lebensmittel für eine kalorienbewusste Ernährung

Das Grundprinzip der Gewichtsreduktion

Für eine Gewichtsabnahme spielt die Energiebilanz eine wesentliche Rolle: Wird über einen längeren Zeitraum weniger Energie aufgenommen als verbraucht, kann das Körpergewicht sinken. Umgekehrt kann eine dauerhaft höhere Energiezufuhr als der Energieverbrauch zu einer Gewichtszunahme beitragen.

Dabei sollte nicht nur ein einzelnes Lebensmittel betrachtet werden. Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten sowie der individuelle Alltag spielen zusammen und können langfristige Veränderungen beeinflussen. Regelmäßige Bewegung erhöht zudem den Energieverbrauch.

Diese Lebensmittel machen das Abnehmen einfacher

Eine Gewichtsabnahme funktioniert nicht allein dadurch, bestimmte Lebensmittel auszuwählen und möglichst viel davon zu essen. Entscheidend ist vielmehr die Ernährung insgesamt. Wer sein Körpergewicht reduzieren möchte, kann deshalb darauf achten, Lebensmittel auszuwählen, die gut zum eigenen Speiseplan und zum individuellen Energiebedarf passen.

Dabei sollte die Ernährung trotz einer geringeren Energiezufuhr abwechslungsreich bleiben und unterschiedliche Nährstoffe liefern. Eine sehr einseitige oder stark eingeschränkte Ernährung kann dagegen das Risiko einer quantitative oder qualitative Mangelernährung erhöhen. Die folgenden Lebensmittel lassen sich vielseitig in eine kalorienbewusste Ernährung integrieren. Sie führen nicht von sich aus zu einer Gewichtsabnahme, können aber Bestandteil eines entsprechend zusammengestellten Speiseplans sein:

1. Wasser

Wasser ist für den menschlichen Körper unverzichtbar und sollte über den Tag regelmäßig getrunken werden. Ob still oder mit Kohlensäure, ist dabei vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wasser liefert keine Kalorien und eignet sich deshalb gut als Getränk im Rahmen einer kalorienbewussten Ernährung.

Wer Wasser pur auf Dauer etwas langweilig findet, kann es ganz einfach mit verschiedenen Zutaten aromatisieren. So sorgen beispielsweise folgende Kombinationen für Abwechslung:

  • Ingwer: Frischer Ingwer verleiht Wasser einen charakteristischen, leicht scharfen Geschmack. Schneide einfach einige dünne Scheiben ab und gib sie ins Glas oder in eine Karaffe.
  • Zitrone: Einige Zitronenscheiben oder ein Spritzer Zitronensaft sorgen für einen frischen, säuerlichen Geschmack.
  • Apfelessig: Wer den säuerlichen Geschmack mag, kann eine kleine Menge Apfelessig mit Wasser verdünnen.
  • Beeren: Frische oder tiefgefrorene Beeren bringen fruchtige Aromen ins Wasser und sorgen außerdem für Farbe im Glas.
  • Kräuter: Auch frische Kräuter eignen sich zum Aromatisieren. Besonders Minze und Zitronenmelisse lassen sich beispielsweise gut mit Zitrone oder Beeren kombinieren.

Wie du siehst, muss Wasser als Getränk keinesfalls langweilig sein. Probiere einfach unterschiedliche Zutaten und Kombinationen aus und finde heraus, was dir am besten schmeckt.

Kalorienarme Getränke für den Alltag

2. Nüsse

Nüsse haben zwar einen vergleichsweise hohen Energiegehalt, können aber trotzdem Bestandteil einer ausgewogenen und kalorienbewussten Ernährung sein. Entscheidend ist – wie bei anderen Lebensmitteln auch – die Menge.

Nüsse enthalten je nach Sorte unterschiedliche Fettsäuren, Proteine, Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Sie lassen sich vielseitig verwenden und passen beispielsweise ins Müsli, in Salate oder einfach pur als kleine Zwischenmahlzeit.

Wenn du Nüsse in deinen Speiseplan integrieren möchtest, kannst du beispielsweise zu naturbelassenen, ungesalzenen Varianten greifen und die Portionsgröße im Blick behalten.

Nüsse sollten immer in Maßen genossen werden

3. Gemüse

Gemüse gehört zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und lässt sich auch gut in einen kalorienbewussten Speiseplan integrieren.

Je nach Gemüseart unterscheiden sich Energiegehalt und Zusammensetzung. Gemüse enthält unterschiedliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. Dabei lohnt sich Abwechslung: Verschiedene Gemüsearten bringen unterschiedliche Inhaltsstoffe, Farben, Aromen und Verwendungsmöglichkeiten mit.

Neben frischem Gemüse kann auch tiefgekühltes Gemüse eine praktische Alternative sein. Achte beim Einkauf auf die Zutatenliste, denn je nach Produkt können beispielsweise bereits Saucen oder weitere Zutaten enthalten sein.

Wenn du genau wissen möchtest, wo dein Gemüse herkommt – warum nicht selbst anbauen? Das geht auch ohne eigenen Garten oder Balkon.

Mit einem Mietgarten von meine ernte bekommst du einen vorgepflanzten Gemüsegarten – ganz ohne Vorkenntnisse. Du pflegst dein Gemüse selbst, erntest regelmäßig und erlebst unmittelbar, wie deine eigene Ernte wächst. Vom Beet wandert das Gemüse direkt in deine Küche – ohne Verkaufsverpackung und mit kurzen Wegen.

Auch Süßkartoffeln, Steckrüben und Rote Bete bringen Abwechslung auf den Teller und können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Wie bei allen Lebensmitteln kommt es auf die Zusammenstellung des gesamten Speiseplans an.

Gemüse mit vergleichsweise geringer Energiedichte sind zum Beispiel:

Kartoffeln enthalten im Vergleich zu vielen anderen Gemüsearten mehr Stärke und damit auch mehr Kohlenhydrate. Sie lassen sich dennoch gut in einen abwechslungsreichen Speiseplan integrieren und auf vielfältige Weise zubereiten.

Gemüse mit geringer Energiedichte kann eine gute Wahl für einen kalorienbewussten Speiseplan sein. Entscheidend ist dabei immer auch die Zubereitung: Dressings, Dips, Saucen oder andere Zutaten können den Energiegehalt eines Gerichts deutlich verändern.

Abwechslung lohnt sich auch bei der Zubereitung. Viele Gemüsearten kannst du sowohl roh als auch gekocht, gebraten, gegrillt, gegart oder gedünstet genießen. Manche Gemüsesorten sollten grundsätzlich nicht roh gegessen werden, andere werden gegart besser vertragen. So sorgen unterschiedliche Gemüsearten und Zubereitungsweisen für Vielfalt auf dem Teller.

Gemüse bringt Vielfalt in eine kalorienbewusste Ernährung

4. Pseudogetreide

Zusätzlich zu Gemüse gehören für viele Menschen auch Getreide und Getreideprodukte zum täglichen Speiseplan. Dabei lohnt es sich, auch einmal Pseudogetreide auszuprobieren.

Hinter diesem Begriff stecken Körnerfrüchte, die ähnlich wie Getreide verwendet werden, botanisch aber anderen Pflanzenfamilien angehören. Zu den bekanntesten Beispielen zählen Quinoa, Amaranth und Buchweizen. Sie enthalten unter anderem Proteine, Ballaststoffe, Fettsäuren sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.

Quinoa, Amaranth und Buchweizen sind von Natur aus glutenfrei. Für Menschen mit Zöliakie ist bei verarbeiteten Produkten dennoch darauf zu achten, dass sie entsprechend als glutenfrei gekennzeichnet sind, da es bei Verarbeitung und Abfüllung zu Verunreinigungen mit glutenhaltigem Getreide kommen kann.

Pseudogetreide lässt sich vielseitig verarbeiten und schmeckt beispielsweise gepufft im Müsli, gekocht als Alternative zu Reis oder verarbeitet zu vegetarischen Bratlingen. So kannst du Quinoa, Amaranth und Buchweizen als Alternative oder Ergänzung zu klassischen Getreideprodukten verwenden und für zusätzliche Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen.

Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen enthalten neben Eiweiß auch verschiedene Mineralstoffe.

5. Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte bringen in all ihren Variationen viel Abwechslung auf den Speiseplan. Dazu zählen zum Beispiel Erbsen, Linsen und Bohnen sowie daraus hergestellte Lebensmittel wie Hummus oder Nudeln aus Hülsenfrüchten.

Hülsenfrüchte enthalten unter anderem Eiweiß und Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Dazu gehören beispielsweise Vitamin B1 und B6, Folat, Kalium und Eisen. Damit lassen sie sich vielseitig in eine ausgewogene und kalorienbewusste Ernährung integrieren.

Wenn du bisher nur selten Hülsenfrüchte gegessen hast, kannst du die Menge nach und nach erhöhen. Denn insbesondere größere Mengen können bei manchen Menschen zu Blähungen oder anderen Verdauungsbeschwerden führen.

Ob als Suppe, Salat, Aufstrich, Eintopf oder Beilage: Bohnen, Linsen und Erbsen lassen sich auf vielfältige Weise zubereiten und sorgen für Abwechslung auf dem Teller.

Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen kannst du mittlerweile auch in Nudelform genießen

6. Samen

Die sogenannte Azteken-Diät lag einige Zeit im Trend und rückte vor allem Chiasamen in den Mittelpunkt der Ernährung. Eine einseitige Ernährung ist jedoch nicht sinnvoll. Samen lassen sich dagegen ganz unabhängig von solchen Ernährungstrends vielseitig in den Speiseplan integrieren.

Chia-, Lein-, Sesam- und Hanfsamen sowie Kürbis- und Sonnenblumenkerne enthalten je nach Sorte unterschiedliche Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Ihre Zusammensetzung unterscheidet sich dabei zum Teil deutlich.

Samen lassen sich auf vielfältige Weise verwenden – beispielsweise als Pudding, in Suppen und Salaten, in einer Gemüse-Bowl, im Müsli oder Joghurt sowie als Topping für zahlreiche Gerichte. Aufgrund ihres teilweise hohen Energiegehalts lohnt es sich auch bei Samen, die Portionsgröße im Blick zu behalten.

Übrigens: Viele Samen, Hülsenfrüchte und Pseudogetreide sowie einige Getreidearten kannst du auch zum Ziehen von Sprossen und Keimlingen verwenden. Je nach Pflanzenart sind die jungen Keimlinge bereits nach wenigen Tagen erntereif. Achte beim Ziehen von Sprossen auf eine sorgfältige Hygiene, da beim Keimen ein feucht-warmes Klima entsteht.

Samen bringen Abwechslung in deinen Speiseplan

7. Obst

Obst und Gemüse gehören zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Auch wenn du dich kalorienbewusst ernähren möchtest, musst du deshalb nicht auf Obst verzichten.

Je nach Obstart unterscheiden sich der natürliche Zuckergehalt, der Energiegehalt und die Zusammensetzung. Gleichzeitig enthält Obst unterschiedliche Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Statt einzelne Sorten allein nach ihrem Zuckergehalt zu beurteilen, lohnt sich daher vor allem eine abwechslungsreiche Auswahl.

Äpfel, Birnen, Orangen, Wassermelonen und Grapefruits bringen beispielsweise ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf den Teller. Auch Beeren sorgen für viel Abwechslung.

Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren enthalten je nach Sorte unterschiedliche Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ob pur, im Müsli, im Joghurt oder als Bestandteil anderer Gerichte – frisches Obst lässt sich vielseitig in den Speiseplan integrieren.

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Setze bei Obst auf Sorten, die generell weniger Zucker enthalten

Tipp: Obst aus eigenem Anbau

Obst aus eigenem Anbau hat einen ganz besonderen Vorteil: Du kannst es direkt vom Baum oder Strauch ernten und frisch genießen. Außerdem weißt du genau, wie deine Pflanzen angebaut und behandelt wurden. Obstbäume und Obststräucher findest du auch bei uns im Shop.

8. Kaffee

Eine gute Nachricht, wenn du Kaffee liebst: Auch bei einer kalorienbewussten Ernährung musst du grundsätzlich nicht darauf verzichten.

Schwarzer Kaffee enthält nur sehr wenig Energie. Wie energiereich ein Kaffeegetränk letztlich ist, hängt jedoch auch von der Zubereitung und weiteren Zutaten ab. Zucker, Sirup, Sahne oder andere Zutaten können den Energiegehalt entsprechend erhöhen.

Ob Espresso, Filterkaffee oder Café Crema – wenn du Kaffee gerne trinkst, kannst du ihn also auch in einen kalorienbewussten Speiseplan integrieren. Dabei solltest du deinen individuellen Koffeinkonsum im Blick behalten.

Kaffee ohne Zucker passt auch in eine kalorienbewusste Ernährung

9. Tee

Wenn du weniger der Kaffee-Typ bist und lieber Tee trinkst, sorgt auch dieser für Abwechslung bei der Getränkeauswahl. Ungesüßter Tee kann beispielsweise eine gute Alternative zu Wasser sein und dazu beitragen, über den Tag ausreichend zu trinken.

Früchte- und Kräutertees sind in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Viele davon sind von Natur aus koffeinfrei. Je nach Pflanzenart und Teemischung kann die Zusammensetzung jedoch unterschiedlich sein.

Grüner Tee wie Sencha oder Matcha enthält von Natur aus Koffein sowie verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Catechine. Auch schwarzer, weißer und andere Tees aus der Teepflanze Camellia sinensis unterscheiden sich je nach Verarbeitung in Geschmack und Zusammensetzung.

Für einen guten Geschmack und eine sichere Zubereitung solltest du bei Tee auf die jeweiligen Hinweise zu Dosierung, Wassertemperatur und Ziehzeit achten.

Fazit

Für eine langfristige Gewichtsreduktion kommt es nicht auf einzelne Lebensmittel an, sondern auf die Ernährung insgesamt. Entscheidend ist langfristig die Energiebilanz: Wer über einen längeren Zeitraum weniger Energie aufnimmt, als der Körper verbraucht, kann Körpergewicht reduzieren.

Dabei muss ein kalorienbewusster Speiseplan weder eintönig sein noch aus Verzicht bestehen. Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Pseudogetreide, Samen und andere Lebensmittel lassen sich abwechslungsreich miteinander kombinieren. Auch Kaffee und Tee können – je nach Zubereitung – ihren Platz darin finden.

Statt Lebensmittel grundsätzlich in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen, lohnt sich der Blick auf die gesamte Ernährung, Portionsgrößen und die persönliche Lebensweise. Regelmäßige Bewegung erhöht zusätzlich den Energieverbrauch und lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise in den Alltag integrieren.

Auch Gartenarbeit bringt Bewegung an der frischen Luft mit sich. In einem Mietgarten von meine ernte,baust du dein eigenes Gemüse an – ganz ohne Vorwissen und mit viel Freude am Gärtnern. So verbindest du den eigenen Gemüseanbau ganz nebenbei mit regelmäßiger Aktivität im Freien.

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