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Gemüse ABC


Erfahre alles, was du über dein Lieblingsgemüse wissen musst!

Damit dein Erntekorb voll wird, versorgen wir dich hier im Gemüse ABC mit Gärtnerwissen von A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel. Bei uns findest du auch Gartentipps oder Selbstversorger Themen. Außerdem bieten wir bundesweit bepflanzte Gemüsegärten zum Mieten mit Rundum-Service an. Weil unter den richtigen Bedingungen einfach jeder Gemüse anbauen kann!

Tomate



Die Tomate ist eine krautige und frostempfindliche Pflanze und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Es gibt sie in über 3000 Sorten.

 

Aussaat & Pflanzung

Hast Du kein Gewächshaus zur Verfügung, empfehlen wir als Vorüberlegung, geeignete Sorten für das Freiland zu wählen, die toleranter gegen die Kraut- und Braunfäule sind. Dies sind beispielsweise die Wildtomatensorten Gelbe Johannisbeere oder Rote Ribisel, die auch deutlich weniger Pflege benötigen.

Tomatensamen benötigen zur Keimung Wärme. Wenn es draußen noch kalt ist, kannst Du die Samen zuhause in Anzuchttöpfchen aussäen und später als Jungpflanze ins Freiland pflanzen.
Freilandtomaten können im Mai gepflanzt werden, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Sollte nach dem Einpflanzen noch Frost drohen, decke die Pflanzen mit Vlies ab.
Tomaten werden recht tief und in etwa 100x50 cm Abstand gepflanzt.

Grünohr-Tipp für Gartenneulinge

Achtet darauf, dass Ihr nicht zu früh mit der Aussaat zuhause beginnt. Da Tomaten erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland dürfen, können sie Euch ansonsten zu lang und dünn werden. Man spricht hier von „Vergeilen“. Ab April könnt Ihr aber loslegen.

Alter Hase-Tipp für erfahrene Gärtner

Sind die Jungpflanzen wegen einem zu dunklen Stand oder zu früher Anzucht vergeilt, können sie sehr tief gepflanzt werden. Die Teile der Sprossachse, die dann unter der Erde sind, bilden Adventivwurzeln. Der Vegetationspunkt muss jedoch überirdisch bleiben.


Du möchtest dein Gemüse selbst aussäen?

Bei uns findest du von der Andenbeere bis zur Zuckererbse viele besondere Sorten Bio-Saatgut in Demeterqualität. Darunter u. a. Raritäten wie Erdbeerspinat und Spargelsalat, eine große Auswahl Freiland-Tomaten, Paprika und Salate sowie etliche bienenfreundliche Blumen. Unsere fünf Bio Saatgut Pakete erleichtern dir die Auswahl.

Pflege

Grundsätzlich gilt, dass Tomaten in unseren Breitengraden im Gewächshaus sicherer gelingen als im Freiland. Hier kann man ihnen höhere Temperaturen und Schutz vor Regen gewährleisten. Deshalb sollten Deine Freilandtomaten einen Regenschutz haben. Du kannst, wie auf dem Bild gezeigt, eine Folie mit kleinen Löchern kaufen und diese an Stäben um die Tomaten herum befestigen. Die Löcher sind wichtig, damit die Blätter gut gelüftet werden. Alternativ kannst Du auch Folienzelte verwenden, die in Gartencentern angeboten werden. Wichtig ist hierbei jedoch, dass der Schutz nicht zu eng um die Pflanze liegt, da sich sonst Kondenswasser bildet und den Sinn des Regenschutzes konterkariert.


Ob im Gewächshaus oder im Freiland: Tomaten haben keine besonderen Ansprüche an den Boden. Er sollte nur nährstoffreich sein. Tomaten benötigen viel Licht und bevorzugen daher einen Platz mit viel Sonne.

Regenschutz und Tomatenstab für eine reiche Ernte

Um Tomaten mit mehr Luft und Licht zu versorgen und sie vor Krankheiten zu schützen, leitet man sie weg vom Boden in die Höhe, so dass sie eine beachtliche Größe erreichen können. Wenn sich Früchte bilden, werden sie schwer und müssen daher gut gestützt sein. Stecke rechtzeitig einen stabilen Stab neben die Pflanze und binde diese mit einer Schnur fest. Mit etwas handwerklichem Geschick kannst Du auch eine Konstruktion bauen, durch die Du Tomaten an einer Schnur hochleiten kannst. Im Handel sind auch spiralförmige Metallstäbe erhältlich, die Du hierfür nutzen kannst.

 

 

Tomaten ausgeizen fördert die Fruchtbildung

Weil die Vegetationsperiode kurz ist und die Pflanze ihre volle Kraft zur Fruchtbildung nutzen soll, sollten regelmäßig die Seitentriebe in den Blattachseln des Hauptsprosses entfernt werden. Besonders vormittags lassen sich diese leicht herausbrechen. Diesen Vorgang nennt man Ausgeizen. So konzentriert sich die Tomate auf die Fruchtbildung an einer Sprossachse.


Darüber hinaus sollten die Blätter unter den untersten Früchten entfernt werden, damit die Luft besser zirkulieren kann und kein Spritzwasser beim Gießen auf die Blätter gelangt. Im Freiland sollte die Pflanze 4 oder 5 Fruchtstände tragen, die dann ausreifen.

Bitte gieße die Pflanze regelmäßig, so dass der Boden und die Wurzeln nicht austrocknen. Beim Gießen solltest Du immer darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden, weil sich sonst die Kraut- und Braunfäule schneller verbreiten kann.

Einfache und robuste Tomatensorten

Hast Du wenig Lust auf die Pflege, kannst Du Deine Tomaten auch als Buschtomaten einfach wachsen lassen. Eine Schicht aus Folie oder Stroh sorgt dafür, dass die Früchte nicht durch Kontakt mit dem feuchten Boden faulen oder von Schnecken gefressen werden.

Ernte

Der grüne „Hut“ der Tomaten hat praktischerweise eine Sollbruchstelle. Knicke die Tomaten hier ab. Sie schmecken am besten, wenn sie an der Pflanze voll ausgereift sind.

Im Herbst sind manche Tomaten noch grün. Pflücke diese und lasse sie im Haus – am besten in Dunkelheit – nachreifen.

Aufbewahrung

Für die Aufbewahrung eignet sich ein schattiger Platz. Sie sollten nicht in den Kühlschrank gelegt werden. Bei Kälte verlieren sie ihren Geschmack und fangen an schrumpelig zu werden.

Krankheiten und Schädlinge

Die bekannteste Krankheit bei Tomaten ist die Kraut- und Braunfäule, die früher oder später im Jahr an sehr vielen Pflanzen auftritt. Sie benötigt Feuchtigkeit, weshalb Du die Pflanzen nur von unten gießen und vor Regen schützen solltest. Bei Befall rollen sich die Blätter ein und werden schwarz, später werden die Früchte braun und faulen.

Werbung ohne Auftrag

Wenn alle handwerklichen Maßnahmen nicht gegriffen haben und ein Befall zu erkennen ist, kannst Du auf  Cueva, ein anwendungsfertiges Spritzmittel gegen Kraut- und Braunfäule* an Tomaten zurückgreifen.

  • ideal für die Einzelpflanzenbehandlung
  • umweltschonend durch reduzierte Kupfermenge
  • mit praktischem Überkopf-Sprüher zur optimalen Benetzung der Pflanze
  • nicht bienengefährlich
  • Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig

Nährstoffe

Nährstoffe: Die Tomate enthält viel Vitamin A, B, C, E sowie Folsäure, zudem ist ihr Kaliumgehalt beachtlich. Weiterhin enthält die Frucht Magnesium, Eisen, Kalzium, Phosphor, Kupfer sowie Zink und Nickel.

Markus zeigt, was bei Tomaten zu beachten ist!

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