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Gemüse ABC

meine ernte bietet bundesweit bepflanzte Gemüsegärten zum Mieten an. Hier im Gärtnerwissen erhälst Du wertvolle Tipps, die Du direkt in Deinem eigenen Garten oder im Miet-Gemüsegarten umsetzen kannst:

Möhren





Es gibt viele unterschiedlichen Sorten von Möhren, die sich in Form oder Farbe unterscheiden. Die Sorte Amsterdam zum Beispiel ist klein, schlank und zylinderförmig. Die Sorte Nantaise hingegen ist etwas dicker und länger.

Aussaat & Pflanzung

Möhren werden immer direkt im Freiland ausgesät, weil sie sonst nicht grade wachsen können. Aus diesem Grund sollte der Boden vor der Aussaat tiefgründig gelockert und damit nicht zu steinig und verdichtet sein. Außerdem reagieren Möhren empfindlich auf größere Umsetzungsprozesse im Boden.

Lege die Samen in 2,5 cm Abstand 1-2 cm tief in den Boden. Du kannst jedoch auch dichter aussäen und später vereinzeln. Wenn möglich säe Möhren neben Zwiebeln, weil sich die beiden Gemüsearten gegenseitig vor der jeweiligen Schadfliege schützen.

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Du möchtest Dein Gemüse selbst aussäen?

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Pflege

Weil Möhren nicht sonderlich konkurrenzstark sind, muss das Unkraut in ihrer Umgebung regelmäßig gejätet werden. Wir empfehlen Dir, sparsam zu gießen, da die Möhren sich sonst auf die Laubbildung konzentrieren.

Ernte

Frühe Möhrensorten sind etwa 7 Wochen nach der Aussaat erntereif und haben einen Durchmesser von ca. 12 mm. Die Haupternte ist 10-11 Wochen nach der Aussaat. Lockere den Boden mit einer Grabegabel oder einem Spaten zuvor seitlich, und ziehe die Möhren einfach aus dem Boden.

Schädlinge & Krankheiten

Auch bei Möhren lassen sich durch Beachtung von Fruchtwechsel, Standort und der richtigen Sortenwahl eine Reihe von Problemen wie Schießen oder Platzen, aber auch parasitäre Schädigung wie Möhrenschwärze oder Blattflecken verhindern. Ist der Boden allzu locker, können Nematoden auftreten. Winterroggen als Vorfrucht kann dem entgegenwirken.
Zum Problem kann die Möhrenfliege werden. Befallene Pflanzen sollten sofort geerntet und entsorgt werden. Darüber hinaus sollten Möhren nicht mit Rohhumus versorgt und freie, windige Lagen gewählt werden. Netze und die Nachbarschaft von Zwiebeln können hilfreich sein. Gelegentlich treten Blattläuse sowie Mehltau auf.

Aufbewahrung

Die Möhren, die im Sommer geerntet werden, verlieren schnell Feuchtigkeit und werden lasch. Dicke Herbstmöhren sind oft fester. Drehe das Laub der Möhren ab. Wenn Du die Möhren nach der Ernte in Papier einschlägst und dunkel und luftig vor dem Austrocknen geschützt aufbewahrst, kannst Du die Möhren eine Woche problemlos lagern. Größere Vorräte kannst Du über mehrere Monate im Keller in einer Sandkiste lagern.

Nährstoffe

Möhren enthalten besonders viel Vitamin A. In Möhren steckt zudem viel von dem wertvollen Proviotamin Carotin. Völlig fettfrei genossen sind Möhren zwar lecker, die gesundheitlichen Effekte des Carotins kommen für uns Menschen so jedoch leider nicht zum Tragen, da wir es ohne Fett nicht verwerten können. Also immer etwas Butter, Öl oder Sahne zu den Mörchen geben!

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