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Gemüse ABC

Basilikum

Basilikum zählt zu den beliebtesten Gewürzkräutern, insbesondere der italienischen Küche. Es gehört zu der Familie der Lippenblütler. Neben den bekanntesten groß- und grünblättrigen Genoveser-Typen findet man inzwischen zahlreiche Sonderformen wie rot- und kleinblättrige Arten, Zitronen- oder Thaibasilikum und das widerstandsfähigere Strauch- oder Buschbasilikum.

Aussaat & Pflanzung: Achtung Lichtkeimer - So säst Du Basilikum richtig

Die Aussaat von Basilikum ist, ähnlich wie bei anderen Kräutern wie Thymian oder Salbei, nicht unproblematisch. Als Besonderheit ist zu beachten, dass Basilikum zu den Lichtkeimern gehört, das heißt, dass die Samen nicht mit Erde bedeckt werden sollen.

Ein Vlies kann als Abdeckung jedoch bei der Keimung hilfreich sein. Die Temperaturen sollten bei der Keimung um die 20°, nicht jedoch unter 16°, liegen, dann kann nach etwa einer Woche mit der Keimung gerechnet werden.
Achtet darauf, dass das Substrat immer feucht, aber nicht zu nass ist, da sonst Umfallkrankheiten auftreten. Basilikum kann man ab Mitte Mai an einem möglichst sonnigen, warmen und windgeschützten Standort mit lockerem und wasserdurchlässigem Boden direkt ins Freiland auspflanzen.

TIPP! So hält Dein Basilikum aus dem Supermarkt länger

Alternativ könnt Ihr einen Topf mit fertigen Pflanzen aus dem Supermarkt kaufen. Damit die Pflanzen mehr Platz haben und damit besser durchlüftet sind, kann man den Erdballen vorsichtig teilen oder vierteln und die Pflanzen in einen größeren Topf mit lockerer und nährstoffreicher Erde setzen.


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Pflege

Wenn Du diese 8 Tipps beherzigst, wirst Du lange viel Freude am Basilikum haben

 

  1. Basilikum muss immer an einem hellen Standort stehen, da er ansonsten sehr leidet und eingehen kann.
  2. Achte darauf, dass das Basilikum ausreichend mit Nährstoffen, und hier insbesondere Stickstoff, versorgt ist. Dies kann neben Kompostgaben etwa über eine Düngung mit Hornspänen erreicht werden.
  3. Auch Basilikum mag es nicht sonderlich, wenn beim Wässern die Blätter befeuchtet werden. Dies begünstigt insbesondere bei kühlerer Witterung Pilzerkrankungen.
  4.  Um diese zu vermeiden, sollten auch die alten unteren Blätter immer wieder entfernt und kompostiert werden, so dass die Pflanzen besser durchlüftet sind.
  5. Basilikum ist durch seine große Blattoberfläche sehr durstig. Im Topf wässert man es am besten von unten über einen Untersetzter, den man an warmen Tagen durchaus zweimal befüllen kann.
  6. Da die Pflanze besonders sonnen- und wärmeliebend ist, ist sie in unseren Breitengraden einjährig. Sie geht im Herbst ein und trägt schon bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt Schäden davon, was auch während kalten Nächten im Frühsommer einen Schutz nötig machen kann.
  7. Auch Basilikum im Topf überlebt den Winter wegen Lichtmangel nicht. Hier besteht keine realistische Chance, die Pflanzen länger durchzubringen.
  8.  Busch- und Strauchbasilikum sind sowohl draußen als auch drinnen sehr viel robuster als der „klassische“ Genoveser-Typ mit seinen großen und konkaven Blättern!

Ernte – Regelmäßig aber mit Bedacht!

Bei der Ernte der Blätter solltet Ihr beachten, dass die Pflanze nicht zu sehr geschwächt wird. Ein zu sehr gerupftes Exemplar wird große Schwierigkeiten haben, sich zu regenerieren. Ansonsten könnt Ihr Basilikum jedoch regelmäßig ernten. So empfiehlt es sich, die Spitze oberhalb einer Blattachsel zu schneiden oder zu zupfen. Dies bewirkt, dass aus der Blattachsel neue Triebe wachsen und die Pflanze buschiger wird. Zudem wird die Blütenbildung, die für das Basilikum zwecks Arterhaltung das eigentliche Wachstumsziel darstellt und die immer an der Spitze der Pflanze stattfindet, so länger hinausgezögert.

Im Frühherbst, wenn kalte Temperaturen drohen und ohnehin kein Wachstum mehr stattfindet, können auch die kompletten Pflanzen geerntet werden

Aufbewahrung und Kochen – Bitte nicht waschen!

Basilikum verliert beim Trocknen sehr rasch von seinem typischen Aroma. Aus diesem Grunde ist es am besten, es sofort zu verbrauchen. Auch sollte man es vor Gebrauch nicht waschen, da ansonsten ebenfalls ein Teil des Aromas verloren geht. Sollten große Mengen anfallen, bietet sich die Verarbeitung zu Pesto.

Einfrieren ist grundsätzlich möglich, für eine gewisse Zeit kann man Basilikum zudem noch aufbewahren, indem man es mit Öl bedeckt und im Kühlschrank lagert.

Krankheiten und Schädlinge – Achte auf die Feuchtigkeit!

Basilikum kann empfindlich auf zu kühle und feuchte Bedingungen reagieren. Neben den oben erwähnten im Jungpflanzenstadium möglichen Umfallkrankheiten können daher auch später noch der Luzernemosaikvirus oder die Blattfleckenkrankheit auftreten. Schließlich mögen auch Schnecken Basilikum, so dass sie sich gerne über die Blätter hermachen.

Nährstoffe

Basilikum zeichnet sich eher durch den Geschmack als durch für andere Kräuter typische Heilwirkungen aus. Daher sind als wichtigste Inhaltsstoffe auch die ätherischen Öle zu nennen, wie Estragol, Cineol und Linalool.

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