Salbei

Silbrige, kuschelig behaarte Blätter laden dich im Sommer ein, eins davon zwischen den Finger zu zerreiben. Der Duft und der Geschmack des Salbeis sind bitter herb und verströmen darunter eine krautig süße Anziehung. Es gibt über 900 Salbeiarten, von denen die beiden Arten des klassischen Salvia officinalis und des raffinierten Salvia elgans, des Ananas-Salbei, die beliebtesten sind. 

Wie die meisten Kräuter, hat der Salbei zwei Jobs. Den als Küchenhelfer und den als Kräuter mit langer Tradition in der Naturmedizin. Mache dir beide Funktionen zu Nutze und begrüne…pardon…besilbere dein Kräuterbeet.

Standort & Boden

Sonne sorgt für üppigen Wuchs

 

Salbei ist ein weiterer Vertreter der mediterranen Kräuter und bevorzugt als solcher einen Standort in der vollen Sonne. Dort angesiedelt dankt er es dir mit üppigem Wuchs und wenig Krankheiten. Salbei mag karge Böden, die nicht zu sauer und durchlässig sein dürfen. Da er damit ähnliche Ansprüche hat wie der Rosmarin, kannst du für beide den gleichen Standort wählen. Grabe die Erde um und magere sie mit ein oder zwei Schippen Kalk ab. In Mischkulturen ist der Salbei als Nachbar von Möhren und Kohl nützlich. Er fördert hier die gute Bodenbeschaffenheit und sorgt damit für Schutz vor Nematoden und der Möhrenfliege.