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Gemüse ABC


Erfahre alles, was du über dein Lieblingsgemüse wissen musst!

Damit dein Erntekorb voll wird, versorgen wir dich hier im Gemüse ABC mit Gärtnerwissen von A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel. Bei uns findest du auch Gartentipps oder Selbstversorger Themen. Außerdem bieten wir bundesweit bepflanzte Gemüsegärten zum Mieten mit Rundum-Service an. Weil unter den richtigen Bedingungen einfach jeder Gemüse anbauen kann!

Chinakohl

Chinakohl nennt man auch Pekingkohl, Selleriekohl oder Japankohl. Seine Farbe ist weiß bis blassgrün, die äußeren Blätter sind oft kräftig grün. Er ist geadert wie Wirsing und kann auf vielfältigste Weise zubereitet werden. Unter anderem kann man ihn auch sehr gut roh im Salat verwenden. Die Haupterntezeit liegt im Oktober, er lässt sich jedoch auch hervorragend kühl und dunkel einlagern, so dass man bis zum Frühjahr von ihm essen kann. Da er wenige Senföle beinhaltet, ist er mild im Geschmack und sehr knackig.



Aussaat & Pflanzung

Die Aussaat von Chinakohl sollte Ende Juli erfolgen, denn er neigt zum Schießen, sät man ihn früher aus, bei späterer Aussaat ist der Ernteerfolg ungewiss.
Nach der Keimung wird er auf einen Pflanzabstand von circa 30 cm und auf einen Reihenabstand von 40 cm vereinzelt. Alternativ lege direkt zwei bis drei Saatkörner in einem Abstand von 30 cm in den Boden.

 


Du möchtest dein Gemüse selbst aussäen?

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Pflege

Achte darauf, dass der Boden vor der Aussaat oder Pflanzung gründlich gelockert wurde und ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist. Dies kann neben Kompostgaben etwa über eine Düngung mit Hornspänen erreicht werden. Auch ist darauf zu achten, dass Du einen Platz auswählst, auf dem vorher keine Kohlsorte gewachsen ist, um Kohlhernie zu vermeiden. Chinakohl eignet sich wunderbar als Folgefrucht nach Bohnen oder Möhren. Wenn der Chinakohl seinen Kopf bildet, sollte er feucht gehalten werden, da er in dieser Zeit mehr Wasser benötigt.

Ernte

Die Ernte von Chinakohl erfolgt hauptsächlich im Oktober, wenn die Köpfe ganz geschlossen sind. Hierzu schneide den kompletten Kopf nah am Boden ab und entferne gegebenenfalls die äußeren Blätter. Du kannst auch eine frühere Ernte ausprobieren, denn Chinakohl treibt immer wieder nach, so dass Du auch nach der Haupternte noch weiter Blätter ernten kannst. Für die Einlagerung empfiehlt sich die Ernte mitsamt dem Wurzelballen.

 

Krankheiten & Schädlinge

Folgende Schädlinge können den Chinakohl während seines Wachstums befallen: Erdflöhe, Kohlfliege, Blattläuse, Kohlweißlingsraupen und die Kohlmottenschildlaus. Die Gefahr der Kohlhernie tritt überall dort auf, wo zu intensiv Kohl angebaut und keine Fruchtfolge eingehalten wird. Ebenso können Bakterienfäule oder zu Beginn auch Keimlingskrankheiten auftreten.

Aufbewahrung

Wenn man den Chinakohl im Spätherbst erntet, empfiehlt es sich ihn mit dem Wurzelballen zu ernten und in feuchtes Papier einzuschlagen. Kühl gelagert kann er sich bis zum Frühjahr halten, wobei die äußeren Blätter dann zu entfernen sind.

Nährstoffe

Chinakohl enthält Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C.

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