Zum Inhalt springen

Gemüse ABC

meine ernte bietet bundesweit bepflanzte Gemüsegärten zum Mieten an. Hier im Gärtnerwissen erhälst Du wertvolle Tipps, die Du direkt in Deinem eigenen Garten oder im Miet-Gemüsegarten umsetzen kannst:

Chinakohl

Chinakohl nennt man auch Pekingkohl, Selleriekohl oder Japankohl. Seine Farbe ist weiß bis blassgrün, die äußeren Blätter sind oft kräftig grün. Er ist geadert wie Wirsing und kann auf vielfältigste Weise zubereitet werden. Unter anderem kann man ihn auch sehr gut roh im Salat verwenden. Die Haupterntezeit liegt im Oktober, er lässt sich jedoch auch hervorragend kühl und dunkel einlagern, so dass man bis zum Frühjahr von ihm essen kann. Da er wenige Senföle beinhaltet, ist er mild im Geschmack und sehr knackig.



Aussaat & Pflanzung

Die Aussaat von Chinakohl sollte Ende Juli erfolgen, denn er neigt zum Schießen, sät man ihn früher aus, bei späterer Aussaat ist der Ernteerfolg ungewiss.
Nach der Keimung wird er auf einen Pflanzabstand von circa 30 cm und auf einen Reihenabstand von 40 cm vereinzelt. Alternativ lege direkt zwei bis drei Saatkörner in einem Abstand von 30 cm in den Boden.

 


Du möchtest Dein Gemüse selbst aussäen?

Bei uns findest Du von der Andenbeere bis zur Zuckererbse viele besondere Sorten Bio-Saatgut in Demeterqualität. Darunter u. a. Raritäten wie Erdbeerspinat und Spargelsalat, eine große Auswahl Freiland-Tomaten, Paprika und Salate sowie etliche bienenfreundliche Blumen. Unsere fünf Bio Saatgut Pakete erleichtern Dir die Auswahl.

 

Pflege

Achte darauf, dass der Boden vor der Aussaat oder Pflanzung gründlich gelockert wurde und ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist. Dies kann neben Kompostgaben etwa über eine Düngung mit Hornspänen erreicht werden. Auch ist darauf zu achten, dass Du einen Platz auswählst, auf dem vorher keine Kohlsorte gewachsen ist, um Kohlhernie zu vermeiden. Chinakohl eignet sich wunderbar als Folgefrucht nach Bohnen oder Möhren. Wenn der Chinakohl seinen Kopf bildet, sollte er feucht gehalten werden, da er in dieser Zeit mehr Wasser benötigt.

Ernte

Die Ernte von Chinakohl erfolgt hauptsächlich im Oktober, wenn die Köpfe ganz geschlossen sind. Hierzu schneide den kompletten Kopf nah am Boden ab und entferne gegebenenfalls die äußeren Blätter. Du kannst auch eine frühere Ernte ausprobieren, denn Chinakohl treibt immer wieder nach, so dass Du auch nach der Haupternte noch weiter Blätter ernten kannst. Für die Einlagerung empfiehlt sich die Ernte mitsamt dem Wurzelballen.

 

Krankheiten & Schädlinge

Folgende Schädlinge können den Chinakohl während seines Wachstums befallen: Erdflöhe, Kohlfliege, Blattläuse, Kohlweißlingsraupen und die Kohlmottenschildlaus. Die Gefahr der Kohlhernie tritt überall dort auf, wo zu intensiv Kohl angebaut und keine Fruchtfolge eingehalten wird. Ebenso können Bakterienfäule oder zu Beginn auch Keimlingskrankheiten auftreten.

Aufbewahrung

Wenn man den Chinakohl im Spätherbst erntet, empfiehlt es sich ihn mit dem Wurzelballen zu ernten und in feuchtes Papier einzuschlagen. Kühl gelagert kann er sich bis zum Frühjahr halten, wobei die äußeren Blätter dann zu entfernen sind.

Nährstoffe

Chinakohl enthält Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C.

Auch interessant...