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besser leben

Sprossen - Dein Vitaminkick im Winter

Mit großem Sprossenglas-Test und Anleitung zum selber ziehen

 

Sprossen - so gesund sind die kleinen Nährstoffbomben!

Nie mehr im Verlauf eines Pflanzenlebens ist die Konzentration an Mineralien, Vitaminen oder Ballaststoffen höher als im Keimling – durch Umsetzungsprozesse sogar höher als im Samen! Dabei ist es richtig einfach, Sprossen zu Hause selbst zu ziehen. Gerade in der kalten Jahreszeit sichern die kleinen Kraftwerke die tägliche Vitaminzufuhr und sorgen auf Stulle und Salat für den Frischekick.

 

Sprossen selber ziehen - so einfach geht's!

1. Nimm etwa einen Esslöffel der gewünschten Samen

3. Weiche die Samen mehrere Stunden (Hinweis auf der Verpackung) ein

5. Platziere das Glas hell, aber nicht direkt in die Sonne, bei etwa 20°C

2. Spüle Samen in einem Sieb mit Wasser ab

4. Gib die Samen nach nochmaligem Durchspülen in das Sprossenglas

6. Je nach Sorte sind Deine Sprossen nach etwa 4-6 Tagen fertig

Lagerung von Sprossen - die zarten Pflänzchen mögen es frisch!

Sprossen sollten am besten direkt verzehrt werden. Im Kühlschrank sind sie abgedeckt etwa zwei Tage haltbar. Sehr kleine Samen können auch auf einem stets feucht gehaltenen Küchentuch gezogen werden, wie es mit Kresse bekannt ist. Hier müssen die Sprossen dann abgeschnitten werden.

Sollten Deine Keimlinge modrig riechen oder schimmeln, müssen sie leider entsorgt werden. Schimmel kann jedoch mit den dunkel schattierten, unbedenklichen Haarwurzeln verwechselt werden – Schimmel zeigt sich an der gesamten Sprosse und nicht nur an der Wurzel.

Beim Verzehr wird empfohlen, die Keimlinge zu blanchieren, indem man sie in einem Sieb kurz in kochendes Wasser hält und danach mit kaltem Wasser abspült.

Sprossenlust, aber keine Saat im Haus?

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Hochwertige Sprossengläser im Test

 

Teammitglied Steffi unterstützt meine ernte seit 2016. Sie liebt Brot mit veganem Aufstrich, frischem Gemüse und knackigen Sprossen als Topping. Als meine ernte-Sprossen-Queen hat sie sich zwei hochwertige Sprossengläser im Alltags-Test genauer angeschaut.

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Gefu vs. Eschenfelder - wer hat die Nase vorn?

Test-Ergebnisse im Überblick

Sprossenglas Bivita von Gefu Sprossenglas von Eschenfelder
Material Glas, Edelstahl, Silikon, ABS Glas, Edelstahl
Hergestellt in keine Angabe Deutschland
Bedienbarkeit ++ +++
PRO + Kein zusätzliches Zubehör nötig, modernes Design, Spülmaschinengeeignet Zeitloses Design, kein Plastik, Behältnis kann auch als Einmachglas weiterverwendet werden
CONTRA - Es kann passieren, dass man das Glas an der falschen Stelle abhebt Man benötigt noch eine Auffang-Schale für Tropfwasser
Preis 24,95 EUR (inkl. Versand) 16,50 EUR (zzgl. Versand)

Das bekommt man für's Geld

Bivita von Gefu
Eschenfelder

Bivita
Das Sprossenglas für 24,95 EUR (inkl. Versand) kommt in einer Kartonverpackung und besteht aus einem zylinderförmigen, filigran wirkendem Glas, einem Steckaufsatz mit eingearbeitetem Edelstahlsieb und einer Auffangschale aus Kunststoff. Der Verpackung liegt ein Produktheft bei und eine Plastiktüte, innen befindet sich ein Fotodruck mit Sprossen.

Eschenfelder
Das Glas für 16,50 EUR (zzgl. Versand) kommt ebenfalls im Karton und besteht aus einem massiv wirkenden Glas, einem Edelstahl-Schrabaufsatz mit heraustrennbarem Edelstahlsieb. Außerdem ist ein Edelstahlbügel dabei. Eine Auffangschale für das Abtropfwasser ist nicht dabei - hier kann man einen Teller aus dem Haushalt verwenden.

Der erste Eindruck

Beide Sets wirken zeitgemäß und wertig. Das Bivita hat einen RedDot Award für sein Design gewonnen und wirkt sehr futuristisch, mein persönlicher Geschmack fällt allerdings eher klassisch aus und ich finde das Eschenfelder schlichter und zeitloser.
Da ich versuche, möglichst auf Plastik und Kunststoff zu verzichten, punktet das Eschenfelder Glas nochmal, da zum einen die Verpackung plastikfrei ist und auch das Set an sich nur aus Glas und Edelstahl besteht. Schnell fällt mir jedoch auf, dass ich für das Eschenfelder Glas noch ein Auffanggefäß brauche, dafür nehme ich einen Suppenteller. Bei dem Bivita ist eine Auffangschale inklusive, an Belüftung wurde hier auch gedacht.

Bequemlichkeit mit kleinen Tücken

Ich habe mich bei dem Glas-Test für Radieschensprossen entschieden. Nachdem ich jeweils einen Esslöffel Samen gespült und eingefüllt habe, muss alles zunächst 24 Stunden im Glas einweichen. Beim Verschließen fällt auf, dass das Bivita Glas durch den einfachen Silikon-Steckverschluss deutlich leichter zu öffnen und zu schließen ist. Der Edelstahldeckel vom Eschenfelder Glas hakt dagegen ein wenig auf dem Schraubverschluss.

Nach der Einweichzeit werden die Keimlinge dann täglich 2x durchgespült. Hier zeigt sich, dass die bequeme Bedienbarkeit vom Bivita Glas auch eine kleine Tücke hat: Es passiert mir, dass ich versehentlich das Glas vom Verschluss abhebe, statt das gesamte Glas vom Trichter. Ups... Es sind zwar nicht viel raus gefallen, aber nun klemmen ein paar Sprossen zwischen Glas und Verschluss fest.

Fazit: Geschmackssache!

Um das Wichtigste vorweg zu nehmen: In beiden Gläsern sind die Sprossen gleichermaßen schnell herangereift und in beiden Fällen schmecken sie lecker und frisch! Die Wahl des Glases ist für mich im Grunde Geschmackssache. Das Bivita Glas würde ich als "Sprossen-Hightec-Zuchtstätte" bezeichnen, ein Blickfang, bei dem man an nichts mehr denken muss (außer natürlich beim Abheben an die richtige Stelle zu greifen!). Das Eschenfelder Glas war bereits vor dem Test meine ernte Liebling und konnte für mich persönlich diesen Titel verteidigen, da ich es einfach einen Tick nachhaltiger finde, weil es gänzlich auf Kunststoffe verzichtet und zudem noch als Einmachglas verwendbar ist. Ich mag das klassische Design und es birgt auch für etwas tollpatschigere Menschen wie mich keine Falllöcher ;-)

 

DIY Sprossenglas - einfach selber machen!

Statt ein Sprossenglas zu kaufen, kannst Du auch kreativ werden und es kostengünstig einfach selber basteln:

  • Nimm dazu z. B. ein einfaches Einmachglas und decke es mit einem sauberen Stück Stoff, Mull oder Gaze (das Material von Fliegengittern) ab
  • Befestige diese Abdeckung mit einem Gummi oder einer Schnur
  • Stelle das Glas angewinkelt mit der Öffnung nach unten in ein Gefäß, worin das Wasser ablaufen kann

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