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Gemüse ABC


Erfahre alles, was Du über Dein Lieblingsgemüse wissen musst!

Damit Dein Erntekorb voll wird, versorgen wir Dich hier im Gemüse ABC mit Gärtnerwissen von A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel. Bei uns findest Du auch Gartentipps oder Selbstversorger Themen. Außerdem bieten wir bundesweit bepflanzte Gemüsegärten zum Mieten mit Rundum-Service an. Weil unter den richtigen Bedingungen einfach jeder Gemüse anbauen kann!

Zucchini

Die Zucchini gibt es in grün oder gelb, in länglicher und kugeliger Form. Sie nehmen wie andere Sommerkürbisse viel Platz ein und bringen gute Erträge.

Standort & Boden

Zucchini sind ideale Einsteigerpflanzen. Einen sonnigen Platz vorausgesetzt, ist eine reiche Ernte quasi vorprogrammiert. Der Boden - egal ob Freiland oder Hochbeet - sollte nährstoffreich sein, daher ist auch eine Pflanzung direkt auf einem Kompost ein guter Platz. Die Pflanzen brauchen zudem ausreichend Wasser, da sie über die Blätter viel Verdunsten, daher sollte der Boden gut das Wasser halten können.

Aussaat & Pflanzung

Pflanze nicht zu viele Jungpflanzen, denn jede Pflanze benötigt etwa 1,5 - 2 qm Platz. Wenn Du Zucchini säest, dann lege 2-3 Samen zusammen 2,5 cm tief. Sobald die Pflanzen wachsen, lasse nur die kräftigsten Pflanzen stehen, da es sonst zu eng wird und die Pflanzen nicht genügend Licht und Luft bekommen. Zucchini sollten erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland, da sie frostempfindlich sind.

  • Saattiefe: 2,5 cm
  • Pflanzabstand: ca. 1 - 2 m

Zucchini sind, was ihre Gartennachbarn betrifft, relativ unkompliziert und mit vielen Gemüsesorten kompatible. Bohnen, Erbsen, Mangold, Mais, Zwiebeln vertragen sich gut mit der Zucchini. Meiden solltest Du jedoch Tomaten, Gurken, Kartoffeln oder Rettiche.

  • Vorziehen: April bis Mai
  • Auspflanzen ins Beet: Mitte Mai bis Juni
  • Direktsaat ab: Anfang Mai bis Juni
  • Keimdauer: einige Tage
  • Kulturdauer/Erntereif: nach etwa 2-6 Monate

Pflege & Düngung

Als Starkzehrer benötigen Zucchini zur Aussaat oder Pflanzung sowie später in der Saison bei der Früchtebildung eine Düngung.

Zucchinipflanzen haben männliche und weibliche Blüten. Die männlichen, die keine Früchte ausbilden, erkennest Du am längeren Stiel und dem fehlenden Fruchtknoten direkt unterhalb der Blütenblätter. In kühlen und regnerischen Sommern können vermehrt männliche Blüten erscheinen .

Ernte

Pflücke Zucchini am besten mehrmals pro Woche, wenn sie noch klein und nicht größer als 10 cm sind. Drehe oder schneide die Früchte einfach von der Pflanze ab. Größere Zucchini werden gröber in Erscheinung und Geschmack, bei der Ernte übersehene sehr große Exemplare sind jedoch länger lagerfähig. Übrigens lassen sich auch die Blüten ernten, um die Erntemenge etwas einzudämmen, und beispielsweise frittieren. 
Bei der Ernte solltest Du auf die Tageszeit und das Wetter achten. Wir erklären, worauf es ankommt.

Aufbewahrung

Zucchini sind bis zu 12 Tage haltbar, sollten aber nicht unter 8 Grad Celsius gelagert werden. Sie gehören also nicht in den Kühlschrank. Lagere sie nicht in der Nähe von Tomaten oder Äpfeln, da das von ihnen abgesonderte Ethylen sie schneller reifen und verderben lässt.
Generelle Tipps zur Gemüselagerung

  • Lagere Deine Zucchini kühl und dunkel
  • Lagere nur unbeschädigte Früchte, da sie sonst schneller faulen
  • gewaschen und abgetrocknet kannst Du Zucchini auch gut einfrieren (im Ganzen oder genschnitten) und für Suppen oder Pfannengemüse verwenden

Krankheiten & Schädlinge

Zucchini sind abgesehen von ihrer Frostempfindlichkeit wüchsig und robust. Im Laufe des Sommers treten jedoch der falsche und der echter Mehltau recht häufig auf.

Nährstoffe, Verarbeitung & Rezepte

Zucchinis sagt man gern nach, dass sie keinen großen Eigengeschmack haben. Dafür lassen sie bei der Zubereitung viele Varianten zu. Sie vertragen eine ordentliche Portion Gewürze  - bei der Auswahl sind Dir keine Grenzen gesetzt. Für Gemüsemuffel kann man Zucchini fein gerieben auch sehr gut in leckeren Kuchen "verstecken".

  • Zucchinis haben einen hohen Vitamin B1 Gehalt
  • Zudem enthalten sie Vitamin A und C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, und Eisen
  • Sie sind sehr kalorienarm, leicht zu verdauen
  • Sie wirken entwässernd und entschlackend

Achtung bei Kreuzungen. Diese können zu Ziersorten führen, die nicht für den Verzehr geeignet sind. Vor der Verarbeitung solltest Du Deine Zucchini daher immer probieren. Schmeckt die Zucchini bitter, dann sind Cucurbitacine enthalten, diese sind giftig. Zucchini in diesem Fall nicht mehr verzehren. Kann insbesondere beim eigenen Anbau im Garten vorkommen.

Diese Rezepte holen das Beste aus Deinen Zucchinis

Zoodles

Die leichte Alternative zu herkömmlichen Nudeln. Mit einem Spiralschneider Zucchini-Nudeln schneiden, kurz in der Lieblings-Pastasauce garen und wie Spaghetti servieren.

Zucchini-Konfitüre

1,5 -2 kg grob geraspelte Zucchini (ohne Kerne, ohne Schale) mit gleichviel Zucker, Saft und Schale einer Biozitrone und einem Bund frische Minze mischen und 12 Stunden ziehen lassen. Dann ca. 1 Std 15. min kochen. Minze ggfs. herausfischen. In saubere Gläser füllen und sofort verschließen.

Zucchini-Eis

Gemüse als Eiszutat ist immer mehr im Trend. Ina hat für Dich diverse Rezepte getestet und die besten Gemüseeis-Rezepte hier zusammengefasst.



Mach Dein Gemüse durch fermentieren & Co. lange haltbar!

Beim Gemüseanbau ist das Schöne, dass man vom Gemüsebeet aus direkt in die Küche stiefeln und dort die Ernte zu einer leckeren Mahlzeit verarbeiten kann – frischer geht’s nicht mehr! Aber vielleicht fallen bei Dir so große Erntemengen an, dass Du nicht alles auf einmal verputzen kannst? Oder Du möchtest auch im Winter noch etwas von Deinen Erträgen haben? Probier doch mal alternative Verarbeitungsmethoden aus! Ina aus dem meine ernte Team ist unsere experimentierfreudige Küchenfee und zeigt Dir, wie einfach Dörren von Obst und Gemüse geht oder wie gesund fermentieren ist.

 

 

Welche Zucchini darf's denn sein - Saatkut kaufen
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