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Schädlinge

Weitere Schädlinge

Kohldrehherzmücke

In den letzten Jahren ist die Kohldrehherzmücke wieder häufiger aufgetaucht. Die Larven können bei Kohl zu Komplettausfällen führen und beispielsweise die Kopfbildung verhindern. Der Schaden ist nicht immer leicht zuzuordnen, zumal die Tiere meist schon wieder weg sind, wenn sich dieser eindeutig zeigt. Beste Maßnahmen dagegen sind eine weite Fruchtfolge, der Anbau in windoffenen Lagen und die rechtzeitige Verwendung von Kulturschutznetzen. 

 

 
Drahtwürmer

Ist ein Salat von einem Tag auf den anderen verwelkt, sind oft Drahtwürmer die Übeltäter. Insbesondere in der Nähe von Wiesen und auf frisch umgebrochenen Flächen, die vorher Grünland waren, sind die Larven des Schnellkäfers zu finden, die den Wurzelhals der Pflanzen durchbeißen und sie so zum Vertrocknen bringen. Auch in Kartoffeln, Möhren und Roter Bete sind sie insbesondere in trockenen Phasen bisweilen zu finden. Bei Befall kannst Du den Boden häufig hacken, Ringelblumen und Tagetes pflanzen oder Kartoffelfallen bauen, indem Du Kartoffelscheiben aufspießt, flach eingräbst und nach kurzer Zeit mitsamt den Drahtwürmern, die sie als Nahrungsquelle angenommen haben, wieder herausziehst.

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