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Schädlinge

Weiße Fliege

Die weiße Fliege erkennen

Ein Befall von Weißer Fliege ist leicht zu erkennen. Beim Berühren der befallenen Pflanzen fliegen die weißen und etwa 1-2mm kleinen Insekten auf. Problematischer als die ausgewachsenen Insekten sind ihre Larven, die sich die meiste Zeit ihrer Entwicklung an den Blattunterseiten festsitzend mit einer Wachsschicht schützen, weshalb die Weiße Fliege zu den Mottenschildläusen gezählt wird.

 
Welche Gemüsepflanzen werden von weißen Fliegen befallen

Die weiße Fliege ist nicht wählerisch, daher kann sie an einer Vielzahl von Pflanzen zu finden sein, u.a.:

 Vorbeugung gegen die Weiße Fliege

Vorbeugend hilft regelmäßiges Jäten oder Hacken, weil oft zuerst Unkraut befallen wird und dieses eine gute Luftzirkulation verhindert. Oft wird der Einsatz von Gelbtafeln, an denen die Insekten kleben bleiben, empfohlen. Gerade im Freiland sind Gelbtafeln jedoch weniger nützlich, weil sie schnell verschmutzen und auch andere Insekten an ihnen kleben bleiben. Zudem werden so nur die ausgewachsenen Weißen Fliegen gefangen. Wer über Kulturschutznetze verfügt, sollte diese rechtzeitig über die Gemüsekulturen legen, denn auch feinmaschige Netze schützen vor Befall, lassen dabei jedoch Wind und Regen durch.

Maßnahmen bei Befall

Wenn Du ein Blatt mit den Larven entdeckst, dann entferne und vernichte es am besten. Kompostiere es bitte nicht. Ansonsten kann schon ein etwas schärferer Wasserstrahl, das Begießen mit Brennnesseljauche oder eine Seifenlauge helfen. Auch mag die Weiße Fliege den Geruch von Tomaten- und Basilikumpflanzen nicht, daher empfehlen wir Dir, die ausgegeizten Triebe Deiner Tomatenpflanzen neben befallene Pflanzen zu legen. Eine weitere Methode ist das Besprühen der befallenen Bereiche mit einer 1:50 Mischung aus Bio-Speiseöl und Wasser. Hierbei werden die Tiere abgetötet.

Spinnen, Marienkäfer, Florfliegen, Raubwanzen oder Schwebfliegen zählen übrigens zu den natürlichen Feinden der Weißen Fliege. Wie immer gilt: Je besser die Lebensbedingungen für Nützlinge in Deinem Garten, desto wahrscheinlicher siedeln sie sich an.