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Schädlinge

Erdflöhe

Meist an kleinen runden Fraßlöchern an Radieschen, Rukola oder Kohl erkennt man die Anwesenheit von Erdflöhen, die jedoch keine Flöhe, sondern kleine Käfer sind. Während die Schäden Jungpflanzen noch durchaus gefährlich werden können, sind sie bei größeren Pflanzen zu vernachlässigen.

Wie man Erdflöhe vertreibt

Weil Erdflöhe warmen und trockenen Boden lieben, ist die Vorbeugung und Regulierung recht
einfach:

  • Wässere und hacke die Stellen, an denen Erdflöhe auftreten, wiederholt
  • Alternativ kannst Du eine Mulchschicht vorzugsweise aus Tomatenblättern um die betroffenen Pflanzen ausbringen und diese feucht halten
  • Kulturschutznetz: Die beste Vorbeugung erreicht man bei allen Gemüsefliegen durch den Einsatz von Kulturschutznetzen 
  • Wenn Du ein Brett mit Leim bestreichst und es nahe über den Boden streifst, springen die Erdflöhe auf und bleiben am Brett kleben
  • Zudem mögen die Tiere keine Zwiebelgewächse - Zwiebeln, Lauch oder Knoblauch als Nachbarn können ebenfalls helfen
  • Auch ein Tee aus den Pflanzen auf das Gemüse gesprüht, vertreibt die Erdflöhe
  • Zudem kann das Bestäuben der Blätter mit Roggenmehl, Algenkalk oder Gesteinsmehl helfen.
Gemüse noch essbar

Wichtig ist jedoch, dass Du das Gemüse trotz der Löcher bedenkenlos verzehren kannst und dass es
genauso gut schmeckt. In manchen Jahren und Gegenden ist es jedoch schwer, den Kampf gegen die
Erdflöhe zu gewinnen. Hier solltest Du überlegen, in den Sommermonaten auf die besonders
anfälligen Rukola- und Asiasalate zu verzichten.

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