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Schädlinge im Gemüsegarten

Ganz ohne Schädlinge wird wohl kein Gartner über die Saison kommen, sind sie doch Teil des natürlichen Kreislaufs. Sie machen einen Teil unserer (potentiellen) Ernte zu Nichte und wer möchte seine sorgsam gehegt und gepflegten Pflanzen so einfach hungrigen Mitessern überlassen. Vor allem beim ökologischen Gärtnern, wo es kein Universalmittel gibt, ist es wichtig, die potentiellen Fressfeinde zu kennen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Dabei unterscheidet man zwischen Vorab-Maßnahmen, die den Befall verhindern sollen und Maßnahmen, die bei Auftreten eines Schädlingsbefalls zu ergreifen sind.

Die häufigsten Schädlinge im Gemüsegarten

Ameise

Ameisen

Diese eigentlich nützlichen Insekten in unserem Garten, können in Überzahl aber lästig werden.

Blattlaus

Blattläuse

Die bekanntesten und Pflanzensaft saugenden Insekten, übertragen Pflanzenviren und ziehen Rußtaupilze an.

Erdflöhe

Erdflöhe

Erdflöhe sind genau genommen keine Flöhe, sondern kleine Käfer, die vor allem Jungpflanzen gefährlich werden können. Für größere Pflanzen stellen sie keine Gefahr dar.

Gemüsefliegen

Gemüsefliegen

Bei allen Gemüsefliegen, wie Möhren-, Zwiebel- und vor allem der Kohlfliege gilt es, einem Befall vorzubeugen. Die Bekämpfung ist fast aussichtslos.

Kartoffelkäfer

Beim Anbau von Kartoffeln muss praktisch immer mit dem Befall von Kartoffelkäfern gerechnet werden. Aus Nordamerika eingeschleppt ist er seit Ende des 19. Jahrhunderts in unseren Breitengraden heimisch. 

Maulwurf

Den Schaden, den Maulwürfe anrichten, ist nicht immer sofort zu erkennen, da sie aus dem Untergrund agieren.

Wühlmäuse

Wühlmäuse vermehren sich rasant und können damit schnell zur Plage werden. Aber es gibt Mittel, sie zu vertreiben.

Nacktschnecken

Vor allem bei feuchtem Klima sind Schnecken unsere lästigsten Schädlinge. Am einfachsten ist die Bekämpfung mit Maßnahmen, die ihre Lebensweisen ausnutzen.

Kohlweißlingsraupen erkennen und bekämpfen

Kohlweißlingsraupen

Kohlweißlinge sind Schmetterlinge, die ihre Eier auf Kohlgewächsen ablegen. Die daraus schlüpfenden Raupen lassen häufig nicht mehr als die Blattrispen übrig.

Hase & Kaninchen

Hasen und Kaninchen richten schnell sichtbaren oberirdischen Schaden an den Pflanzen an. 

Schadschmetterlinge

Leider gibt es auch Schmetterlinge, deren Raupen sich von Gemüse ernähren und die Pflanzen stark schädigen können. Bekanntestes Beispiel ist der Kohlweißling.

Vögel

Vor allem für Jungpflanzen und frische Aussaaten sind Vögel unterschätzte Feinde, da sie die Pflänzchen und Samen an- sowie herauspicken.

Weiße Fliege

Problematischer als die ausgewachsene weiße Fliege sind deren Larven, die an den Blattunterseiten der Gemüsepflanzen sitzen und sich dort mit einer Wachsschicht schützen.

Drahtwürmer

Drahtwürmer, die Larven des Schnellkäfers, schädigen Pflanzen, indem sie sie durch Wurzelfraß zum Vertrocknen bringen.

Kohldrehherzmücke

Die Larven der Kohldrehherzmücke können bei Kohl beispielsweise die Kopfbildung verhindern und dadurch zu Komplettausfällen führen.