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Salate

Kartoffeln auf Seegang – Veganer Heringssalat

(ca. 30 min, 3-4 Personen)
+ 1 Std. Einweichzeit

Ist eine Welt ohne Kartoffeln vorstellbar? Die meisten von uns müssen da vermutlich nicht lange nachdenken – natürlich nicht! Die nährstoffreiche Kartoffel begeistert als Grundnahrungsmittel bereits unzählige Generationen von Menschen. Wir kennen sie häufig in Ihrer Ursprungsform, nämlich gekocht, aber auch in Form von Pommes, Püree oder Bratkartoffeln ist sie ein gern gesehener Gast auf dem Teller. Klammheimlich hält sie außerdem alles zusammen, was sonst getrennte Wege ginge: Kartoffelstärke ist ein beliebtes Bindemittel. Wir wollten den „Allstar“ mal in unbekannterem Gewand zeigen – viel Spaß beim Nachkochen!

Man benötigt:

•    2 kg festkochende Kartoffeln
•    2 rote Beete
•    4 Gewürzgurken
•    2 Äpfel
•    1 große Zwiebeln
•    200 g Tofu pur
•    20 g Hijikialgen (im Biomarkt z. B. Alnatura)
•    5 EL Speiseöl
•    2 Päckchen Sojacuisine
•    4 TL mittelscharfer Senf
•    3 EL Gurkensud
•    1 EL Essig

So wird’s gemacht:

Hijikialgen unter fließendem Wasser abwaschen und 1 Stunde einweichen lassen. Kartoffeln und Rote Bete bissfest kochen, mit kaltem Wasser kurz abschrecken schälen und würfeln. Zwischendurch Hijikialgen nach Einweichzeit ca. 15 min kochen, dann fein hacken – den Sud aufbewahren. Zwiebeln schälen und würfeln. Gewürzgurken würfeln. Äpfel entkernen und würfeln. Tofu würfeln. Alles zusammen mit Sojacuisine, Senf, Öl, Gurkenwasser, und Essig gut untermischen. Mit Salz und Algensud abschmecken.

Schon gewusst? Die Geschichte der Kartoffel – eine Reise um die Welt!

Die älteste Spur einer „wilden“ Vorgängerin unserer heutigen Speisekartoffel wird auf ca. 13.000 Jahre geschätzt. Bevor die begehrte Sprossknolle im 16. Jahrhundert nach Europa kam, ist sie bereits Jahrtausende in unkultivierter Form im heutigen Südamerika gewachsen. In Peru fand man bis zu 3.000 (!) unterschiedliche Sorten, von denen allerdings nur die wenigsten in unseren Breitengraden gedeihen und anschließend und zum Heringssalat werden könnten…

 

 

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