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Spezielle Rezepte

Wassermelonen-Salat mit Feta & Walnusskernen

(ca. 15 min, 4 Personen)

  • 1kg Wassermelone ( eine kleine Wassermelone)
  • 1 Bund Minze
  • 350 Gramm Feta Käse
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • 2EL Olivenöl
  • 2 Limetten
  • 80 Gramm Walnüsse

Die Wassermelone in mundgerechte Stücke schneiden und den Feta Käse würfeln. Zusammen in eine Schüsseln geben. Das Olivenöl, den Saft der Limetten, gehackte Minzblätter und den frisch gemahlenen Pfeffer zu einer Salatsauce vermischen und über den Salat geben und gut vermischen. Zum Schluss noch die Walnusskerne etwas zerkleinern und über den Salat streuen.

Tipp: wer keinen Feta mag, kann auch Mozzarella verwenden. Dann wird der Geschmack sehr mild. Die Walnüsse kann man auch gegen Kürbiskerne oder geröstete Pinienkerne austauschen.

Gemüse-Eis: Rote Bete / Aprikose / Orange

(ca. 30 min, 800ml Eis)

  • 300g Rote Bete
  • 6 Aprikosen 
  • 300ml frischer Orangensaft
  • Abrieb von einer halben Bio-Orange 

Die Rote Bete wird vorgekocht bis sie weich ist. Das Kochwasser weggeben oder für andere Rezepte verwenden. Die gekochte Rote Bete und die halbierten Aprikosen mit dem Orangensaft und der Schale für 10 Minuten köcheln. 20 Minuten abkühlen lassen und pürieren. Die Masse durch ein Sieb geben und in wiederverwendbare Eisförmchen gießen. Das Rezept ergibt ca. 800 ml Eis. Eine Tupperdose geht auch als Eisbehälter, allerdings muss man dann etwas geduldig beim Heraustrennen des Eis sein! 

Quittenbrot 

(ca. 50 min, 3-4 Personen)

  • 8 Quitten
  • Saft von 2 Zitronen
  • 300-500g Gelierzucker 

Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden, in einem großen Topf mit Wasser übergießen und weich kochen. Das Kochwasser abgießen (eventuell für Saft oder Gelee auffangen). Die Quitten mit einem Kartoffelstampfer zu Mus drücken. Mus mit Saft von 2 Zitronen und Gelierzucker vermengen. Hier entscheidet der eigene Geschmack. In vielen Rezepten findet man ein Verhältnis von 3:2 Quittenmus:Zucker - mir persönlich ist das aber viel zu süß!  Je weniger Zucker hinzugefügt wird, desto geringer ist jedoch auch der gelierende Effekt! Die Masse muss für 20 Minuten unter Rühren köcheln - Achtung das spritzt sehr! Das Quittenbrot auf ein Backblech ausstreichen und für einige Tage bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Alternativ bei niedrigster Temperatur (50 Grad) im Ofen für 3 Stunden bei geöffneter Tür trocknen lassen. Das Quittenbrot ist fertig, wenn es sich einfach schneiden und portionieren lässt.
Guten Appetit!

Herzhafte Löwenzahntorte

  • 250 g Mehl
  • ½ Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Zucker
  • 50 g Butter
  • 1 Tasse Milch
  • 500 g Löwenzahn
  • 1 EL Butter
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Paprika
  • 2 große Tomaten
  • 4 Weizenbrötchen
  • 1 EL geriebener Käse (Emmentaler)
  • Salz
  • Etwas Fett

Alle Teigzutaten vermengen und teig 2 x 30 Minuten gehen lassen. Zerkleinerten Löwenzahn einige Minuten in zerlassener Butter dünsten und Zitronensaft hinzugeben. Hackfleisch mit aufgeweichten Brötchen und Zwieblwürfeln, Knoblauch, Eiern, Mehl, Salz, Löwenzahn und Paprika verkneten.

Den Teig in einer gefetteten Springform dünn ausbringen und die Hackfleisch-Löwenzahnmischung darauf verteilen.  Mit Käse überstreuen und bei 220°C (Umluft 200°C) ca. 1 Stunde backen.

Artischocken mit Dipp und Baguette

aus dem Garten "MartinJeannie" in Wiesbaden
  • 2 große oder 4 mittlere Artischocken
  • eine Zitrone
  • ein Bund Frühlingszwiebeln
  • ca 10 Rispentomaten
  • etwas Olivenöl
  • 1/2 Flasche kalten, trockenen Weiß- oder Grauburgunder (die andere Hälfte zum Essen trinken)
  • ggf. etwas Gemnüsebrühe
  • Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Baguette

Topf mit Wasser aufsetzen, Tomatenhäute einritzen, Frühlingszwiebeln schneiden und die Zitrone auspressen.

Tomaten in kurz in das kochende Wasser geben, damit sich die Haut abziehen lässt. Danach etwas auskühlen lassen, vierteln und zur Seite stellen.

Artischocken "frisieren". Mit einer Schere an allen Blättern die Spitzen kürzen, am Stiel beginnen. Die letzten Blätter ganz oben stehen sehr dicht, darum kann man sie am besten mit einem scharfen Messer absäbeln. Dann auch den Stiel direkt am Ansatz abschneiden (davor dient er als Griff...).

Alle Schnittstellen mit Zitrone einprinseln, damit die Artischocke nicht anläuft.

In einem großen Topf (alle Artischocken müssen später auf dessen Boden Platz finden) das Oliveböl erhitzen und darin die Frühlingszwiebeln gut andünsten.

Mit dem 1/2 Flasche Weißwein und vielleicht noch etwas Gemüsebrühe ablöschen, Salz und Pfeffer hinzugeben.

Die frisierten Artischocken in den Tof und den Deckel darauf setzen. Je nach Größe mindestens 30 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen, am besten solange, bis sich eines der unteren Blätter leicht abzupfen lässt (ähnlich wie beim Ananas-Reife-Test).

Vorsicht, die Flüssigkeit im Topf darf nicht verdunsten.

Die letzten 5 Minuten kommen die Tomaten und das Tomatenmark bei geöffnetem Topf hinzu. Dabei kocht die Flüssigkeit zu einer schönen Soße ein.

Auf einem Teller die Artischocke mitten in die Soße platzieren. Baguette dazu aufschneiden und nun jedes Blatt einzeln zupfen, dippen und auszutzeln. Ach ja, wenn alle Blätter weg sind bleibt noch das Artischockenherz. Das ist bedeckt mit den, dass erst aufgegessen werden muss (das Highlight).

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