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Hauptgerichte

Hokkaido-Cranberry Schmaus

(ca. 25 min, 3-4 Personen)

 

Der Kürbis – ein Gemüse mit vielen Gesichtern

Wenn man zur Herbstzeit an Hauseingängen von einer skurrilen Kürbislaterne begrüßt wird, kann man sich ein kleines Schmunzeln meist nicht verkneifen. Besondere Freude kann uns der Kürbis aber auch in den unterschiedlichsten Variationen auf dem Teller machen. Wir möchten Dir daher ein unkompliziertes Rezept mit dem nussig anmutenden meine ernte-Liebling „Hokkaido“ in der Hauptrolle empfehlen, das uns bereits eine köstliche Mittagspause bescheren konnte.

Man benötigt:

•    1 Hokkaido Kürbis (klein bis mittelgroß)
•    1 Packung Tagliatelle oder Bavette
•    1 große Zwiebel
•    2 Zehen Knoblauch
•    1 gute Handvoll Cranberries
•    1 gute Handvoll Sonnenblumenkerne
•    Olivenöl
•    1 EL Ahornsirup o. alternatives Süßungsmittel
•    Thymian
•    Pfeffer
•    Salz

So wird’s gemacht:

Ofen auf 220 Grad vorheizen (Umluft). Hokaidoo Kürbis waschen, Stumpf entfernen und in kleine Würfel schneiden (die Schale bleibt dran). Zwiebel würfeln. Knoblauch pressen oder nach Geschmack in dünne Scheiben schneiden. Alles zusammen in eine Auflaufform geben und mit 2-3 EL Olivenöl und Ahornsirup durchmischen. Die Auflaufform für ca. 15-20 min in den Ofen geben. Nudelwasser aufsetzen und Nudeln nach Verpackungsanweisung garkochen. Sonnenblumenkerne (ohne Öl) in einer Pfanne bei geringer Hitze vorsichtig anbräunen lassen, immer wieder in der Pfanne schwenken. Ofengemüse zwischendurch nochmals kurz durchmischen. Auflaufform aus dem Ofen nehmen (der Kürbis sollte jetzt leicht angebräunt sein). Nudeln, Ofengemüse, Cranberries und Sonnenblumenkerne unter Zugabe von Pfeffer und Salz mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl durchmischen. Mit etwas frischem Thymian garnieren.

Tipp: So „bezwingt“ man den Kürbis bei der Zubereitung!

Zunächst einmal in der Mitte durchschneiden (vertikal in der Linie des Strunks), in dem man ein stabiles Messer zunächst an einer Stelle einsticht und von dort aus „herunter schneidet“ – das Messer gleitet so leichter und man kann nicht abrutschen. Die Kerne mit einem Löffel aushöhlen. Dann die halbierten Stücke stabil auflegen und wieder auf dieselbe Art (einstechen und runterschneiden) in Scheiben schneiden, dann nur noch die Scheiben würfeln.

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