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Krankheiten

Echter Mehltau

Während der Falsche Mehltau sich blattunterseits zuerst bemerkbar macht, ist der Echte Mehltau leichter zu erkennen. Auf der Blattoberseite findet sich ein weißer Belag, der abwischbar ist. Später geht das Weiß in ein schmutziges Braun über.

Echter Mehltau als Schönwetterpilz

Auch die optimalen Bedingungen unterscheiden sich beim Echten Mehltau vom Falschen. Weil er sich ebenso bei trockener und warmer Witterung ausbreitet nennt man ihn auch „Schönwetterpilz“.

Vorbeugung gegen Echten Mehltau

Auch hier gilt es, tolerante Sorten auszuwählen und die Pflanzen nicht zu überdüngen. Da dem Echten Mehltau aber auch weniger Feuchtigkeit zur Verbreitung ausreicht, ist eine Vorbeugung noch etwas schwieriger als beim Falschen Mehltau. Die Vermeidung von zu engen Pflanzabständen bremst aber auch hier die Ausbreitung. Ebenso ist eine Pflanzenstärkung mit Ackerschachtelhalm- (siehe Falscher Mehltau) oder Knoblauchsud ratsam.

Maßnahmen bei Befall

Auch hier gilt es, befallen Blätter zu entfernen. Behandeln kannst Du die Pflanzen zudem mit einem Gemisch aus Rohmilch (keine H-Milch) und Wasser. Mische beides im Verhältnis 1:9 und besprühe damit wiederholt die befallenen Pflanzen. Die Mikroorganismen in der Milch bekämpfen den Pilz und stärken zudem die Pflanze. 

Es ist jedoch sowohl bei Falschem, als auch bei Echtem Mehltau völlig normal, dass sie im späteren Saisonverlauf in Deinem Garten auftauchen und manchmal sogar schon vor dem Frost Kürbis, Zucchini oder Gurke den Gar ausmachen.

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