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Infos & Wissen

Vertikales Gärtnern – Neue Maßstäbe mit der Ackerwinde

Gartenblickfang mit sagenhafter Effizienz

Als wir die Ackerwinde zum ersten Mal entdeckten, haben wir nicht schlecht gestaunt. Wirkt sie auf den ersten Blick noch wie eine imposante Gartenskulptur, so kommt auf den zweiten Blick die ausgeklügelste Konstruktion zum Vorschein, die wir in Sachen Gemüseanbau seit langem gesehen haben. Durch ihren intelligenten Aufbau macht die Ackerwinde jeden Balkon und jeden Garten zum Multi-Nutzpflanzenparadies, denn „Effizent Gärtnern“ wurde hier neu gedacht: Mit der Ackerwinde kannst du bei gerade mal 1,5 qm Grundfläche rund vier Mal so viele Kräuter, Obst und Gemüse anbauen, wie auf der selben Fläche Acker oder Hochbeet. 

In der Ackerwinde kannst du 4 Mal so viel Gemüse anbauen wie im Beet
Die Ackerwinde ist eine tolle Alternative zum Hochbeet

Hochbeet in besser – rund 100 Pflanzen passen auf kleinstem Raum

Wanda mit Gründer Nathan
Wanda mit Nathan Lanvers, einer der Urbanga Gründern

Jan Lanvers, Gartenlandschaftsbauer und Erfinder der Ackerwinde, weiß, worauf es im zeitgemäßen Nutzpflanzenanbau ankommt und hat sich umfassende Gedanken zum Aufbau der Ackerwinde gemacht: Sie besteht aus etlichen Terrassen ohne Zwischenböden, die im Gegensatz zum Hochbeet einen immensen Flächenzugewinn bieten und so jedes Gärtnerherz höherschlagen lassen. Es wird schnell eine rückenfreundliche Arbeitshöhe erreicht, in der man je nach Wunsch unfassbare 100 Pflanzen anbauen, pflegen und ernten kann. Dadurch, dass die Terrassen in einer nach oben verlaufenden Gewindeform angeordnet sind, haben Obst wie z. B. Erdbeeren oder Andenbeeren, große oder kleine Gemüsesorten, Kräuter oder schöne Blumen immer ausreichend Platz. Sogar Wurzelgemüse wie Pastinaken und Möhren fühlen sich durch den enormen Wurzelplatz in den obersten Etagen wohl und können nach unten hin gemütlich „die Füße ausstrecken“.

Tipp: Pflanze in den unteren Etagen feuchtigkeitsliebende Pflanzen, die keine volle Sonne benötigen, wie zum Beispiel Farn oder Kohlrabi. Je höher du gehst, desto geringer der Feuchtigkeitsgehalt der Erde. Ganz oben fühlen sich zum Beispiel mediterrane Kräuter wohl.

Hochwertige Materialauswahl, sogar mit Anti-Schnecken-Effekt

Als rundum durchdachte Erfindung bietet die Ackerwinde die ideale Grundlage für eine intelligente Selbstversorgung. Da sie den Garten möglichst lange zieren soll, haben sich Jan und sein Team für langlebige Materialen entschieden. So kann man bei der Ackerwinde zwischen Multiplex Holz und drei verschiedenen Stahlarten wählen. Der sogenannte „Baustahl“ setzt mit der Zeit Rost an und wirkt damit robust und natürlich. Die elegante Lösung gibt es mit der Edelstahl Variante, die dauerhaft silber bleibt. Mit Cortenstahl geht es sogar den Schnecken an den Kragen. Es handelt sich dabei um einen sehr wetterfesten Baustahl. Von „normalem“ Baustahl ist er optisch nicht zu unterscheiden. Das Besondere an Cortenstahl ist, dass er nach der Bewitterung („Anrosten“) eine sehr dichte Patina ausbildet, welche das Material vor weiterer Verwitterung schützt. Außerdem enthält Cortenstahl eine geringe Menge Kupfer (< 1%). Beim Kontakt mit Schneckenschleim wird dieser oxidiert, wirkt reizend auf die Schnecke und hindert sie dadurch am Weiterkriechen („Schneckenschreck“).

Die Ackerwinde gibt es in 3 Stahlarten...
Die Ackerwinde gibt es in 3 Stahlarten...
...und aus Holz
...und aus Holz

Einfacher Aufbau ohne Werkzeug

Die Ackerwinde lässt sich ganz einfach bepflanzen

Wer glaubt, dass so eine stabile und hochwertige Pflanzenbehausung handwerkliches Geschick und aufwendigen Werkzeugeinsatz erfordert, der wird dank des kinderleichten Stecksystems eines Besseren belehrt. Die vierundzwanzig relativ leichten Bauteile werden einfach mit bloßen Händen ineinander gesteckt. Erde wird immer nach zwei Etagen eingefüllt. 

Tipp von Gründer Jan: Am besten ein Erdgemisch aus Kokosfaser, Holzfaser, organischem Dünger und 20% Lehmboden verwenden. So speichert die Erde genügend Wasser und die Pflanzen sind mit allen Nährstoffen versorgt.

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