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Gemüse ABC

meine ernte bietet bundesweit bepflanzte Gemüsegärten zum Mieten an. Hier im Gärtnerwissen erhälst Du wertvolle Tipps, die Du direkt in Deinem eigenen Garten oder im Miet-Gemüsegarten umsetzen kannst:

Rukola

Rukola, auch bekannt als Rauke, ist eine Salatpflanze, die mit Kohl verwandt ist. Sie eignet sich wegen ihres scharfen, würzigen Geschmackes hervorragend für die mediterrane Küche. Es gibt zwei verbreitete Sorten: Die einjährige Salatrauke und die mehrjährige wilde Rauke oder Würzrauke.

Aussaat & Pflanzung

Rukola bevorzugt einen sonnigen Standort und viel Feuchtigkeit, da die Wurzeln sehr flach, aber nicht tief wachsen. Die Aussaat erfolgt ab 15°C von Anfang April bis Anfang September direkt ins Freiland. Hierzu sollte der Boden vor der Aussaat tiefgründig gelockert werden, damit es keine Staunässe gibt. Lege hierzu die Samen in Rillen 1 cm tief in den Boden. Der Reihenabstand sollte 15 bis 20 cm betragen.


Du möchtest Dein Gemüse selbst aussäen?

Bei uns findest Du von der Andenbeere bis zur Zuckererbse viele besondere Sorten Bio-Saatgut in Demeterqualität. Darunter u. a. Raritäten wie Erdbeerspinat und Spargelsalat, eine große Auswahl Freiland-Tomaten, Paprika und Salate sowie etliche bienenfreundliche Blumen. Unsere fünf Bio Saatgut Pakete erleichtern Dir die Auswahl.

Pflege

Halte Deine Pflanzen unkrautfrei. Ansonsten ist Rukola sehr wüchsig und pflegeleicht.

Ernte

Schon nach ungefähr drei bis sechs Wochen können die ersten Blätter geerntet werden. Rukola sollte vor der Blüte geerntet werden, da er sonst bitter schmeckt. Die Blätter sollten maximal 10 cm lang sein, sonst wird der Geschmack zu intensiv und scharf. Schneide die einzelnen Blätter, die groß genug sind, einfach ab. Du kannst auch die ganze Rukolapflanze beernten. Wenn Du den Blattschopf nicht ganz unten abschneidest, kannst Du sie 2- bis 3-mal nachernten.

Achtung: Bitte achte unbedingt darauf, dass Deine Ernte frei von Beikräutern ist, die sich zwischen den Rukola-Blättern verstecken können. Besonders der Verzehr von Kreuzkraut kann leberschädigend sein!

Aufbewahrung

Rukola sollte möglichst frisch verzehrt werden, da er so die meisten Vitamine enthält. Gut gewaschen und in ein feuchtes Tuch geschlagen lässt er sich jedoch bis zu drei Tagen im Kühlschrank aufbewahren.

Schädlinge & Krankheiten

Wichtigster Schädling ist der Erdfloh, der kleine runde Löcher in die Blätter frisst. Zwar kann ein leichter Befall toleriert werden, er kann jedoch auch zum Totalausfall führen. Das Auflegen von Netzen sowie Hacken und Wässern können dagegen helfen.

Nährstoffe

Rukola enthält viele Senföle, die seinen Geschmack ausmachen. Außerdem kann er viel Nitrat enthalten, wenn der Boden überdüngt war. Wegen des hohen Jodgehaltes ist er von Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen in Maßen zu verzehren.
Rukola enthält außerdem Glucosinolate, Beta Carotin und Folsäure.

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