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Pressemitteilungen

Das meine ernte Gemüsepatronat - Gärten für einen guten Zweck

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Als junges Startup ist es uns gelungen, in den letzten Jahren an deutschlandweit aktuell 26 Standorten Gemüsegärten an Stadtfamilien, Gemüseliebhaber, Ruhesuchende, Kochgemeinschaften, etc. zu vermieten.

Urban Gardening zählt zu den großen Trendbewegungen der letzten Jahre, denn auf der Suche nach gesunder Ernährung, Entschleunigung, einem gemeinsamen Hobby oder auch einfach nur einem eigenen Garten ohne langjährige Bindung oder Kauf, entscheiden sich immer mehr Familien, Freunde aber auch Singles für einen Gemüsegarten to go.

Auf der Liste unserer Interessenten stehen jedoch nicht nur Familien und Freunde, sondern auch oft Schulen, Kindergärten, Vereine und soziale Einrichtungen, die neben dem Effekt gesundes Gemüse essen zu können, auch den großen therapeutischen Mehrwert in Form von Teambildung, Lernerfolgen, Wertschätzung von Lebensmitteln, Umweltschutz und der Förderung von Regionalität vermitteln möchten.

Leider können sich viele soziale Einrichtungen diesen Wunsch finanziell nicht erfüllen. Aus diesem Grund möchten wir in der kommenden Gartensaison 2017 die Aktion ausrufen:  meine ernte Gemüsepatronat

Gemeinsam mit Unternehmen möchten wir deutschlandweit 250 Gemüsegärten an soziale Einrichtungen, Schulen, Kindergärten etc. übergeben, die von den Unternehmen gesponsert werden.

 

Wer kann mitmachen?

Alle gemeinnützigen Organisationen, die keine wirtschaftlichen Gewinnziele haben. Dazu zählen:

  • öffentliche Organisationen, wie Schulen, Pflegeheime, Kliniken usw.
  • private Organisationen mit sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Zielen, wie Stiftungen, eingetragene Vereine, Selbsthilfegruppen, Kitas usw.
  • Alle Unternehmen, die sich im Rahmen unseres Projektes engagieren und Gemüsegärten zur Verfügung stellen wollen.

 

Wie wir den Stein ins Rollen bringen

Wir von meine ernte bringen Interessenten und Sponsoren zusammen:

  • Unternehmen werden Gemüsepatron und sponsern bundesweit Gemüsegärten.
  • Gemeinnützige Organisationen können dank der Hilfe von Sponsoren einen kostenlosen Gemüsegarten nutzen.
  • Für ein perfektes Ernteglück, spendiert meine ernte pro gesponsertem Gemüsegarten noch ein Kulturschutznetz im Wert von 20 €.
 

Vorteile für gemeinnützige Organisationen:

  • Kombinieren Sie Bewegung und geistige Erholung unter freiem Himmel – Gärtnern ist sinnstiftend, ausgleichend und gesundheitsfördernd
  • Stärken Sie Teambildung und Zusammenhalt – Gartenarbeit schweißt zusammen und fördert die Kommunikation in der Gruppe
  • Leben Sie Inklusion – Jeder wird gebraucht, immer so, wie er kann und mag.

 

Vorteile für Unternehmen:

  • Schenken Sie Ernteglück: Ihr Beitrag fließt zu 100% in therapeutisches Gärtnern, Teambildung Wertschätzung von Lebensmitteln, Umweltschutz und Förderung von Regionalität
  • Wir stellen Sie im Rahmen unserer bundesweiten Pressearbeit als unseren Partner vor
  • Ihr Firmenname und Logo wird auf unserer Internetseite gut sichtbar abgebildet
  • Sie entscheiden, wie viele Gärten Sie sponsern möchten


Nähere Informationen finden Sie auch unter: http://www.meine-ernte.de/gemuesepatronat/
Für Ihre Fragen zu dem Projekt steht Ihnen Tobias Schmitz vom meine ernte Team gerne telefonisch unter 0152 / 3208 2835 zur Verfügung.

Erschienen: November 2016

meine ernte Gärtner starten in das Gartenabenteuer 2016 

Die Gärtner von meine ernte starten an den bundesweit 30 Standorten auf rund 3.000 Mietgartenparzellen in die Gemüsegartensaison 2016. 

Die landwirtschaftlichen Betriebe und das Unternehmen meine ernte begleiten die Gartenneulinge und erfahreneren Hobbygärtner durch ihr Gartenabenteuer und stehen den Gärtnern bei der Bewirtschaftung der mit einer bunten Auswahl von über 20 verschiedenen Gemüsesorten bepflanzten Parzellen beratend zur Seite. In dieser Saison steht auch eine ältere Gemüsesorte, die Schwarzwurzel, auf dem Anbauplan. 

Bei den feierlichen Eröffnungen machen sich die angehenden Selbstversorger ans Werk und beziehen ausgestattet mit vorgezogenen Jungpflanzen, Tomatenspiralen, Gartendekoration und Tatendrang ihre durch einfache Trampelpfade natürlich voneinander getrennten Gemüsegärten. Ab sofort werden sie etwa ein bis zwei Stunden in der Woche im Garten verbringen um den Gemüsegarten zu pflegen und bis in den Herbst reichlich zu ernten. Neben der Ernte schätzen es die Hobbygärtner sehr, ihre Zeit in der Natur zu verbringen und genießen es, im eigenen Garten vom hektischen Alltagsstress zu entspannen. 

Jasmin, Gärtnern bei meine ernte in Berlin erzählt: „Wenn ich in den Garten fahre, dann bin ich verloren – gedanklich entspannt, es ist meine Auszeit, in der ich auch nicht gestört oder angerufen werden kann. Ich genieße die Zeit, denn es gibt keine Vorschriften, kein konkretes Ziel, das man verfolgen muss. Man buddelt ein bisschen, rupft ein Radieschen heraus, ruht sich aus, unterhält sich. Man ist planlos, hat aber doch am Ende der Zeit etwas geschafft.“

„Das Prinzip unserer Gemüsegärten zum Mieten ist sehr einfach, Vorkenntnisse um mitzumachen sind nicht erforderlich“, weiß Natalie Kirchbaumer, Gründerin von meine ernte

„Die Gartengemeinschaft hilft sich gegenseitig. Zudem stehen die Landwirte unseren Gärtnern während der Gärtnersprechstunde vor Ort beratend zur Seite. Wertvolle Informationen können die Gärtner im Gärtnerbrief und online auf www.meine-ernte.de/rund-um-den-gemuesegarten nachlesen. Darüber hinaus stehen Gartengeräte und Gießwasser zur Verfügung, so dass jeder eine reiche Ernte erwarten kann“, ergänzt Kirchbaumer. 

Menschen, die Lust haben, sich als Selbstversorger auszuprobieren und Teil dieser offenen Gärtnergemeinschaft zu werden, haben noch die Möglichkeit, sich einen der letzten freien Gärten unter www.meine-ernte.de/garten-buchen oder 0228 2861 7119 zu schnappen. Ein kleiner Gemüsegarten mit ca. 45m² kostet einmalig 199,- €, der Familien Gemüsegarten mit 90m² einmalig 369,- € pro Saison. 

Informationen zu den Standorten finden Sie auf www.meine-ernte.de/standorte 

Erschienen: April 2016

Das Unternehmen meine ernte bringt sein erstes Fachbuch heraus: „Das 100% Ernte-Glück-Buch“ 

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Am 5. Februar 2016 erscheint das „100% Ernte-Glück-Buch“, das die meine ernte Gründerinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer gemeinsam mit ihrem Team und in Kooperation mit dem BLV Verlag heraus bringen.
„Die Vielzahl an Gemüsegartenstandorten mit örtlichen Besonderheiten und die Fragen und Tipps unserer 3000 Hobbygärtner haben uns in den letzten sechs Jahren zu Experten für die Vielzahl an Fragen und Herausforderungen, aber auch den Erfolgserlebnissen von Neulingen im Gemüsegarten werden lassen. Dieses Wissen möchten wir in Form dieses Buches weitergeben“, sagt Natalie Kirchbaumer Co-Autorin und Mitgründerin von meine ernte.
„Wir sprechen mit unserem Buch sowohl Menschen mit grünem Daumen als auch Menschen ohne jegliches Vorwissen an. Denn unsere Erfahrung zeigt, dass viele unserer Gärtner mit einfachen Hilfsmitteln und unseren Tipps volle Erntekörbe mit nach Hause nehmen“, ergänzt sie.
Das Hardcover-Buch informiert mit vielen Bildern auf 144 Seiten rund um das Thema Gemüseanbau und kostet 19,99€. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Kleingarten: Jeder, der sich für das Thema Selbstversorgung interessiert, wird umfangreiche Antworten auf seine Fragen finden.
Nach einer Einführung rund um allgemeine Themen wie dem Biologischen Gärtnern, der Bodenbeschaffenheit, der Auswahl des Standortes und der richtigen Ausstattung, begleitet das Buch die Leser durch die Monate März bis November und erklärt dabei, welches die wichtigsten Tätigkeiten sind, welche Kulturen gesät, gepflanzt und geerntet werden können. Nützliche und leicht verständliche Tabellen, wie der Aussaatkalender, viele Bilder sowie Tipps zu besonderen Themen, wie das Gärtnern mit Hochbeeten und QR – Codes zu erklärenden Filmen von meine ernte, machen das Buch zur Fibel für den Gemüseanbau.

Weitere Informationen zum Buch erhalten Sie live vom meine ernte Team auf unseren Workshops im Frühjahr oder auf unserer Internetseite.
Das 100% Ernte-Glück-Buch kann ab dem 5. Februar 2016 versandkostenfrei über den Shop des BLV Verlag bestellt werden.


Erschienen: Januar 2016

meine ernte gewinnt die TASPO Awards 2015
in den Kategorien „Geschäftsidee des Jahres“
und „Beste Internetseite“

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Die Gartenbau-Fachzeitschrift TASPO verlieh am Freitag, den 6. November 2015, in Berlin in 18 Kategorien die TASPO Awards und würdigte damit die Leistungen von Unternehmen und Menschen der grünen Branche. Mehr als 450 Gäste feierten im Rahmen der glanzvollen Gala, die von Barbara Schöneberger moderiert wurde. Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als 250 Bewerbungen eingereicht.
meine ernte gewann zunächst den Award in der Kategorie „Beste Internetseite“, die durch das Publikum im Vorwege abgestimmt wurde. „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Wir haben unsere Internetseite www.meine-ernte.de im letzten November 2014 neu gelaunched und freuen uns, dass sie von den Nutzern gut angenommen wird“, so Natalie Kirchbaumer Mitgründerin von meine ernte.
Freuen konnten sich die beiden Gründerinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer zudem über den Preis für die „Geschäftsidee des Jahres“, der durch eine 24-köpfige Jury entschieden wurde. „Wir sind unglaublich stolz und freuen uns riesig über diese Auszeichnung und die damit verbundene Bestätigung unserer Arbeit. Unser größter Dank gilt unseren Kooperationspartnern, den Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben, die die Gemüsegärten zum Mieten gemeinsam mit uns anbieten sowie unseren Kunden, die uns teilweise schon seit sechs Jahren begleiten“ erzählt Wanda Ganders.
Interessierte Betriebe, die das Konzept der Gemüsegärten zum Mieten näher kennenlernen möchten, sind herzlich aufgerufen, sich bei meine ernte telefonisch unter 0228 / 2861 7119 oder per E-Mail an info@meine-ernte.de zu melden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.meine-ernte.de und auf taspoawards.de.
Seit 2010 bietet meine ernte und inzwischen an 30 Standorten bundesweit in Zusammenarbeit mit Landwirtschaft- und Gartenbaubetrieben Gemüsegärten zum Mieten an.


Erschienen: November 2015

Boom in der Mietgemüsebranche hält an

Das Unternehmen meine ernte dominiert weiterhin die noch junge Mietgemüsegartenbranche und bleibt in 2015 mit einem Kundenzuwachs von 15% weiter auf Erfolgskurs. In dieser Saison gärtnerten deutschlandweit etwa 3.000 Mieter an 28 Standorten.
Zum aktuellen Buchungsstart für die Saison 2016 wird meine ernte einige Neuerungen hervorbringen. „Denn als Gründer und Marktführer einer jungen Branche darf man nicht stillstehen“, weiß Natalie Kirchbaumer zu berichten.
„Wir werden neue Standorte in Bayern und NRW eröffnen, damit noch mehr Menschen sich selbst mit Gemüse versorgen können. Und für alle diejenigen, die zuhause unter professioneller Anleitung Gemüse anbauen möchten, werden wir ein Buch für Gartenanfänger herausbringen.“
„Zudem starten wir im neuen Jahr eine Nachhaltigkeitskampagne mit verschiedenen Kooperationspartnern. Ein wichtiger Bestandteil wird dabei der Fokus auf Sortenraritäten sein, wie zum Beispiel den fast in Vergessenheit geratenen aber sehr nährstoffreichen und schmackhaften Sommerportulak, den meine ernte im Gemüsegarten seinen Gärtnern vorstellen wird“, so Kirchbaumer.
Der Ertrag, den die Hobbygärtner mit ihrem Mietgemüsegarten in der Saison 2015 erzielen konnten, kann sich sehen lassen. Die Gärtner ernteten bundesweit in dieser Saison etwa 37 Tonnen Kartoffeln und mehr als 31.000 Zucchini. „Und das ist nur der vorsichtig errechnete Ertrag von zwei der insgesamt mehr als 23 Gemüsesorten die wir für unsere Gärtner vor der Saison gepflanzt und gesät haben“, bemerkt meine ernte Gründerin Wanda Ganders stolz. „Trotz des wetterbedingt schwierigen Gemüsejahres und der großen Dürre in vielen Teilen Deutschlands im Sommer waren unsere Gärtner unter unserer Anleitung sehr erfolgreich und zufrieden. Das macht uns sehr glücklich.“
Der Erfolg des Unternehmens meine ernte begründet sich auf der umfangreichen und kostenlosen Beratung der Hobbygärtner durch das fachkundige meine ernte Team und auf der intensiven und langjährigen Zusammenarbeit mit erfahrenen Landwirten. Diese profitieren von der Zusammenarbeit gleich doppelt, wie der meine ernte Partner der ersten Stunde BioBauer Leonhard Palm sagt: „Neben der Vergütung für die Vorbereitung des Ackers erhalte ich mit den Hobbygärtnern auch neue Kunden für meinen Hofladen und meinen Stand auf dem Wochenmarkt.“
Auf www.meine-ernte.de/garten-buchen können sich Interessenten ab dem 30. Oktober 2015 einen fertig bepflanzen Gemüsegarten für die Saison 2016 an mehr als 28 Standorten sichern.


Erschienen: Oktober 2015

Es gibt keine lila Kühe! Gärtnern mit Kindern


Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken besuchte vergangene Woche die erste „essbare Schule“ Deutschlands in der Vulkaneifel und befindet „Nur was man kennt und schätzt, ist man später auch bereit zu schützen“.  Rund 250 Schüler kommen in der Realschule Plus in Gillenberg in den Genuss frischer, selbst angebauter Gemüse- und Obstpflanzen, sogar Schafe und Ziegen gehören mit zum „Unterrichtsmaterial“. Damit lehrt die Schule wichtige ökologische Zusammenhänge und stellt das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus.
Viele Eltern möchten Ihren Kindern die Natur näherbringen und achten von Anfang an auf eine gesunde Ernährung. Sie wünschen sich eine ganzheitliche Erziehung in Einklang mit der Natur, ohne dabei das Klischee des „autarken Bauwagenbesetzers“ zu bedienen.
So finden sich in den deutschlandweit angebotenen meine ernte Mietgärten, einer 2010 von den Unternehmerinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer ins Leben gerufenen Idee, zunehmend junge Familien, die zusammen mit Ihren Kindern Gemüse anbauen und in ihrem gemieteten Gemüsegarten in und von der Natur lernen.
Ferah (8) und Lenn (6) erleben bereits ihren vierten Sommer im Gemüsegarten, und  können inzwischen jede Gemüsesorte mit Namen benennen. Stolz werden genau die Pflanzen liebevoll versorgt, die man schon im Frühjahr ganz alleine auf der Fensterbank vorgezogen hat.
Nun im Sommer gibt es im Gemüsegarten für Kinder Viel zu entdecken und zu lernen: So wird das eigene Spielzeug gegen natürliche Materialien der Natur eingetauscht und die Sinne durch das Spielen mit Stöcken, Steinen, Wasser und Erde geschärft. Auch das Suchen von Tieren macht den Kindern Spaß: Kartoffelkäfer, Ameisen-Kolonnen, Vögel und Regenwürmer werden eifrig erforscht.
Etwas selber machen, zu sehen, was aus einem unscheinbaren Saatkorn wächst….das ist für die Beiden eine spannende Erfahrung. So entsteht auf einfache Weise eine Achtung für die Natur und das Leben.
 „Wir freuen uns, dass bei meine ernte neben vielen Familien auch Kindergärten und Schulen mitmachen. Denn für uns gehören Kinder ebenso in das Gartenbeet, wie der Kohl und die Karotten“, so Natalie Kirchbaumer, selber Mutter eines kleinen Sohnes. Der Gemüsegarten lehrt unsere Kinder über die Natur und die komplexen ökologischen Zusammenhänge.


Erschienen: Juli 2015

Städte setzen auf Urban Gardening-Projekte für eine zukunftsfähige und bürgerfreundliche Grünflächenplanung


Städte setzen sich verstärkt mit der Frage einer nachhaltigen Gestaltung und Nutzung von Grünflächen sowie dem Thema „Urban Gardening“ auseinander. Kooperationen mit Initiativen und Unternehmen, wie meine ernte, liefern dabei wertvolle Synergien für Bürger, Städte und Urban Gardening-Projekten.
Zum einen sind die Mittel, um Grünflächen zu bewirtschaften und attraktive, grüne Inseln in den Städten und Kommunen zu schaffen, begrenzt, so dass sich die Verantwortlichen nach kostenneutralen oder kostengünstigen Möglichkeiten umsehen. Zum anderen verlagern immer mehr Menschen ihren Lebensmittelpunkt in die Stadt und fordern eine grüne Infrastruktur, die ihnen Erholung und Freizeitmöglichkeiten bietet und für eine bessere Lebensqualität sorgt.
Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, stößt mit ihrer Publikation „Grün in der Stadt − Für eine lebenswerte Zukunft“ einen Dialog an, welchen Stellenwert Grün- und Freiflächen zukünftig in den Städten einnehmen sollen und wie es in Zeiten knapper Kassen gelingen kann, bestehendes Grün zu erhalten und, wo möglich, neue Grünflächen zu entwickeln. Alle Beteiligten sind aufgefordert, sich einzubringen, so dass im nächsten Schritt ein so genanntes Weißbuch hervor gebracht werden soll, „bei dem es um Handlungsempfehlungen und um Möglichkeiten der Umsetzung gehen wird“, so Frau Hendricks.
Urban Gardening Initiativen stellen einen Teil dieser Möglichkeiten dar. In den letzten Jahren sind zahlreiche Initiativen entstanden, bei denen Bürger, oft Menschen der neuen Generation Y, Projekte selbst in die Hand nehmen. „Sie fragen nicht nach Möglichkeiten, sie schaffen sich auf Brachflächen ihre grünen Oasen“ erklärt David Baier, Abteilungsleiter des Amts für Stadtgrüns der Stadt Bonn.
Die ersten Urban Gardening Projekte entstanden in den USA und Kuba. Heute gibt es in Deutschland Hunderte Initiativen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während Gemeinschaftsgärten und interkulturelle Gärten Menschen zusammenbringen und den Austausch fördern, ist es mobilen Gärten wichtig, Brachen zu verschönern und einen grünen Ort zu schaffen. Doch es gibt noch weitere Initiativen:

Die Begrünung von und Bepflanzung auf Dächern sowie Brachen
Inzwischen beanspruchen Bürger für sich Verkehrsinseln sowie Brachflächen, um sie zu verschönern oder für sinnvolle, gärtnerische Projekte zu nutzen. Die Prinzessinnen Gärten in Berlin sind dabei als eines der ersten Projekte zu nennen. Neben Brachen werden auch Dächer für Urban Gardening Projekte genutzt. In Bremen hat der Verein Gemüsewerft gemeinsam mit der VHS Bremen einen Dachgarten eingerichtet, der öffentlich zugänglich ist und die Besucher mit selbst angebautem Gemüse und Kräutern aus mobilen Pflanzkästen versorgt. Auch in Berlin rückt das Thema Dachbegrünung in den Fokus. Bündnis90/Die Grünen beantragen, dass Hausbesitzer einen Zuschuss erhalten sollen, wenn sie ihr Dach begrünen. Diese Begrünung soll Regenwasser auffangen, so dass das Risiko des Überlaufens der Kanalisation entschärft werden kann. Die Gründachstrategie ist jedoch auch als ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel gedacht. „Schon heute ist Berlin eine Hitzeinsel. Mehr Dachgrün kann dem Temperaturanstieg durch Verdunstung entgegenwirken“, heißt es im Antrag der umweltpolitischen Sprecherin der Grünen, Silke Gebel.
Ein anderes nachahmenswertes Beispiel des Urban Gardening mit dem Schwerpunkt Ernährung bietet die Stadt Andernach seit einigen Jahren. Andernach ist zur „essbaren Stadt“ geworden: Öffentliche Grünanlagen wurden zu einem Erlebnisbereich für Bürger umgeformt, in dem auch der Anbau von frischem Gemüse eine bedeutende Rolle spielt. Der Anbau und die Pflege der Pflanzen werden mit großem Erfolg in die Hand zahlreicher, engagierter Bürger gelegt, frei dem Motto. „Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“.
Ein großer Teil des Trends sind zudem die Selbsterntegärten. Meist am Stadtrand gelegen, werden vorab von Fachleuten eingesäte und bepflanzte Parzellen zur Verfügung gestellt, die von den Mietern über die Saison genutzt werden können. Das Gefühl und die Möglichkeit, das Gemüse gehegt, gepflegt und schließlich selbst geerntet zu haben, ist für viele Verbraucher durch nichts zu ersetzen.
Das Unternehmen meine ernte bietet in Deutschland inzwischen an 28 Standorten Selbsterntegärten für Privatpersonen an. In Düsseldorf und Bonn sind diese Projekte in Kooperation mit den Verantwortlichen der Grünflächenämter hervorgegangen. Die Selbsterntegärten in Bonn wurden dabei im Rahmen des Projektes Grünes C errichtet. David Baier erläutert: „Wir wollten im Rahmen des Projektes Grünes C keinen klassischen Landschaftspark errichten, sondern einen Dreiklang aus Naherholung, Landwirtschaft und Naturschutz schaffen und den Menschen eine Möglichkeit bieten, Flächen direkt nutzen zu können.“
Natalie Kirchbaumer, Gründerin von meine ernte, führt fort: „Die Selbsterntegärten in Bonn werden sehr gut angenommen und waren nach kürzester Zeit ausgebucht“.
Auch andere Städte integrieren das Thema Urban Gardening in ihre Grünflächenplanung. So hat die Stadt Hamburg eine eigene Position eingerichtet, welche die Bürger über verschiedene Aktivitäten informiert. Hannover hat ebenfalls gemeinsam mit der Initiative Transition Town ein Mitmach-Projekt in Laatzen eingerichtet und plant weitere Flächen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zum Thema Urban Gardening finden Sie hier.


Erschienen: Juli 2015

Eine neue Perspektive: Gemüsegärten aus der Luft


meine ernte hat vergangenen Sommer seine Gemüsegärten zum Mieten in Frankfurt aus der Luft gefilmt und so neue, eindrucksvolle Perspektiven eingefangen.
Den Film können Sie hier ansehen: www.youtube.com/watch?v=9zSLrxMw4FY

Neue Sichtweise durch Selbstversorgung

Der Gemüsegarten bietet auch vielen Gärtnern eine neue Sichtweise – auf  die Natur, ihren Lebensstil und ihre Ernährung.
 „Es ist weitaus mehr als das frische, unbelastete Gemüse, das unsere Gärtner ernten“, so Natalie Kirchbaumer, Gründerin von meine ernte.  „Unsere Gärtner gewinnen Lebensqualität: Ruhe und Abstand vom hektischen Alltag aber auch Wissen in Bezug auf das regionale und saisonale Gärtnern und die Natur. Es ist ein erster Schritt in Richtung Selbstversorgung“, ergänzt sie.

Weitere Standorte kommen ab 2015 hinzu
meine ernte bietet die Gemüsegärten zum Mieten inzwischen an 27 Standorten an. Wer Interesse hat, sich direkt vor Ort zu informieren, ist herzlich eingeladen, die Infoveranstaltungen zu besuchen, die ab dem 10. Februar 2015 auf den jeweiligen Partnerbetrieben stattfinden. Eine Übersicht der Termine finden Sie hier: www.meine-ernte.de/termine

Erschienen: Februar 2015

Buchungsstart 2015 beginnt - Der große Traum vom kleinen Gartenglück


Nach einer erfolgreichen Gemüsesaisonsaison 2014 schließen sich in diesen Tagen die Gartentore und mit den letzten Erntekörben beladene Gemüsegärtner gehen nun in die Gartenpause.
Wer im kommenden Jahr ebenfalls seine gärtnerischen Fähigkeiten ausprobieren, und völlig unkompliziert in den Gemüseanbau starten möchte, der ist bei meine ernte bestens aufgehoben.
Ein Rundum-Sorglos-Paket garantiert auch Anfängern reiche Ernteerfolge und viel Spaß an dem neuen Hobby.
Dabei erhalten die Gärtner einen fertig vorbepflanzten Gemüsegarten. Alles, was zum Gärtnern benötigt wird, befindet sich direkt vor Ort und regelmäßige Gärtnerbriefe informieren außerdem detailliert über alles, was im Garten zu tun ist.
Ab dem 15.November 2015 kann man sich sein persönliches Gartenglück für das kommende Jahr auf der Internetseite des Unternehmens sichern, oder als Gutschein, etwa zu Weihnachten, verschenken.
Einen kleinen Gemüsegarten mit 45 m² für 2 Personen erhält man eine Saison lang für 199,- €, den Familien Garten mit 90 m² für 369,- €.

Zum 5-jährigen Unternehmensjubiläum verlost meine ernte unter allen bis zum 30.11.2014 eingehenden Buchungen bundesweit 5 kleine und 5 Familien Gemüsegärten. Einfach bei der Buchung eines Gemüsegartens im Kommentarfeld das Stichwort meine ernte Jubiläum eingeben und automatisch an der Verlosung teilnehmen.

Auch das meine ernte Team hat seinen Acker neu bestellt. So wurde in den vergangenen Wochen die Internetseite komplett überarbeitet, so dass sie nun noch informativer ist und auch auf allen mobilen Endgeräten gut lesbar dargestellt wird. „Unsere Gärtner sind mitunter technisch sehr gut ausgerüstet und wünschen sich direkt auf dem Acker unsere Tipps zu lesen und sich zu informieren“, so Natalie Kirchbaumer, Gründerin von meine ernte.
Dabei steht nun auch das umfangreiche Gärtnerwissen, welches sich das Team in den vergangenen fünf Jahren angeeignet hat, nicht mehr exklusiv nur den meine ernte Gärtnern, sondern allen Garteninteressierten zur Verfügung. „Wir sehen uns nicht nur als Dienstleister, sondern primär als Teil einer Bewegung, die wir mit Herzblut und Überzeugung unterstützen.Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Gärtner sowie alle Garteninteressierte überall auf unser Wissen zurückgreifen und davon profitieren können“.

Erschienen: November 2014

Grüne Smoothies erobern den Gaumen


Grüne Smoothies sind derzeit in aller Munde: Sie sind außerordentlich gesund und vor allem lecker.
Die Smoothies bestehen in der Regel zu 50% aus grünen Pflanzen, wie Salat, Kräutern und grünen Gemüseblättern, sowie zu 50%  aus Obst.
Doch warum sind Grüne Smoothies so gesund? Laut den Erfindern der “Green Smoothies”, der Boutenko Familie, ähneln die in grünen Pflanzen enthaltenen Chlorophyll-Molekulare den Molekülen in unserem Blut.
Wenn man einen grünen Smoothie trinkt, kommt es einer Bluttransfusion sehr nahe.
Obwohl viele Menschen auf ihre Ernährung achten, fällt der so genannte „Grünanteil“ oft zu gering aus. So enthält beispielsweise das Grün der Karotten viel mehr Calcium als die Karotte selbst.
Außerdem unterstützen die in Smoothies enthaltenen Bitterstoffe die Darmflora, stärken die Abwehrkräfte und sollen sogar anti-oxidativ wirken, also einen Anti-Aging-Effekt haben. Zudem sollen sie bei Diäten unterstützend wirken, da sie den Heißhunger dämpfen und die Verdauung anregen. Also immer her damit!

Für die Herstellung von Smoothies eignen sich viele Lebensmittel:

•    Obst: Zitrusfrüchte, Kernobst, Beeren, Bananen,….
•    Gemüse: Salate, wie Rukola, Chicoree, Endivien, sämtliche Kohlsorten, Lauch, Radicchio, Spinat
•    Kräuter und weitere meist wildwachsende Pflanzen: Engelwurz, Löwenzahn, Thymian, Majoran, Gänseblümchen, Liebstöckel, Rosmarin, Lorbeerblätter, Sauerampfer, Salbei, Petersilie
•    Getreide: Hirse, Amaranth
•    Gewürze, wie Ingwer und Pfeffer, sowie Nüsse und Samen

Für die Zubereitung werden die Zutaten gewaschen und in grobe Stücke zerschnitten. Die Zutaten kommen dann mit etwas Wasser oder gecrunchtem Eis in den Mixer  und werden so lange püriert, bis der Smoothie die gewünschte Konsistenz erhalten hat. Experten empfehlen eine hohe Leistung und Wattzahl des Mixers, um die Zutaten tatsächlich bis auf Molekularebene zu zerkleinern. So entfalten sie ihr größtmögliches Potential.
Viele Zutaten kann man selbst zu Hause im Garten oder auf dem Balkon anbauen und weiß damit auch, dass sie frei von Chemie und Zusätzen sind.
Wer allerdings keinen Garten hat oder gerne einmal einen vorbepflanzten Gemüsegarten auf Zeit ausprobieren möchte, ist bei den meine ernte Gemüsegärten genau richtig. Mit der Ernte aus dem Gemüsegarten lassen sich aber nicht nur grüne Smoothies herstellen, sondern der komplette Gemüsebedarf kann damit gedeckt werden.

Erschienen: Juli 2014

meine ernte belegt den 2. Platz beim Bonner Ideenmarkt


Am Donnerstag, den 3. Juli 2014,  fand der 2. Bonner Ideenmarkt in der Eventlokation Klosterkirche in Hennef statt, bei dem sich rund 40  junge, kreative Unternehmen und StartUps aus der Region mit ihrer Geschäftsidee vorstellen und bewerten lassen konnten. Eine Fachjury wählte aus allen Teilnehmern meine ernte mit den Gemüsegärten zum Mieten auf den erfolgreichen zweiten Platz.
Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der IHK Bonn und mehreren, renommierten Unterstützern wie Knauber, der Sparkasse, der deutschen Telekom AG und vielen anderen.

Natalie Kirchbaumer,  Geschäftsführerin von meine ernte freut sich sehr über die Auszeichnung:  „Wir sind sehr stolz, dass die Jury von unserer Geschäftsidee so begeistert ist und freuen uns über den Gewinn.“

meine ernte
bietet seit 2010 fertig bepflanzte Gemüsegärten zum Mieten nicht nur im Raum Bonn, sondern deutschlandweit an 24 Standorten an und erfreut sich unter den Städtern steigender Beliebtheit. In diesem Jahr ließen sich rund 2.500 Gärtner von der Idee anstecken und ernten nun ihr eigenes, knackfrisches Gemüse aus dem eigenen Beet.

Erschienen: Juli 2014

Trend des Urban Gardening ist weiterhin ungebrochen


Was vor einigen Jahren in Amerika als Chance begann, um der mittellosen Bevölkerungsschicht Zugang zu gesunden Lebensmitteln und Arbeit zu ermöglichen, ist inzwischen weltweit zu einer Bewegung geworden.
Ob städtische Gemüsegärten in Kuba zur Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln, über Gärten auf japanischen S-Bahnhaltestellen für einen sinnvollen Zeitvertreib der Bevölkerung, bis hin zu Gemüsegärten auf Restaurantdächern in New York für eine gesunde und saisonale Speisekarte.
Urban Gardening hat viele unterschiedliche Gesichter.
Auch in Deutschland sind viele verschiedene Formen entstanden. Von interkulturellen und gemeinschaftlichen Gärten über Anlagen, auf denen Menschen ihren Garten in mobilen Plastikbehältern oder auf Verkehrsinseln anlegen. Überall grünt es und das Unternehmen meine ernte hat dabei den Trend in Deutschland von Beginn an stark mitgeprägt und gestaltet.

Was im Jahre 2010 in sechs Städten, u.a. in Aachen, begann, hat sich inzwischen an bundesweit 24 Standorten etabliert. meine ernte bot als erstes Unternehmen bundesweit Gemüsegärten zum Mieten an, die im Einklang mit der Natur gepflegt werden.  Die meine ernte Gärtner profitieren dabei von der professionellen Vorbereitung der landwirtschaftlichen Betriebe, so dass auch Anfänger die Saison von Mai bis November eines Jahres reichlich ernten.

So protokollierte eine Gärtnerin ihre Erntemengen und staunte, als sie Ende der Saison insgesamt 33 Salatköpfe, 13 Bund Radieschen, 2,5 Kilo Spinat, 5 Bund Lauchzwiebeln, 41 Zwiebeln, 17 Kohlrabi, 5 Fenchel, unzählige Erbsen, 33 Rote Bete, 51 grüne Zucchini und 9 gelbe Zucchini, 26 kg Kartoffeln, 6 Weißkohlköpfe, 26 Gurken, 119 Cherry-Tomaten, 49 Möhren, sehr viele  Bohnen, 2 Kilo Mangold, 8 große Kürbisse, 7 Wirsingköpfe, 6 Rotkohlköpfe und 8 Maiskolben geerntet hatte.
In den vergangenen Wochen fanden die Saisoneröffnungen an allen 24 Standorten statt, so dass etwa 2.500 Gärtner ab sofort wieder ihren eigenen Garten genießen, der mit mehr als 20 Gemüsesorten bepflanzt und besät wurde.

In dieser Saison haben die Gärtner zudem die Möglichkeit ihr Gärtnerwissen durch zwei Workshops zu vertiefen. Schwerpunktthemen sind hierbei u.a. allgemeine Bodenbearbeitung, Mulchen und Saatgutvermehrung.

Was haben die unterschiedlichen Urban Gardening Projekte gemeinsam? Was sind die Gründe, warum es Menschen vermehrt in den Garten zieht? Wanda Ganders Gründerin von meine ernte: „Viele Menschen spüren eine Sehnsucht nach Entschleunigung und nach einem Leben mit vermindertem Konsum. Darüber hinaus möchten sie sich erden und die Gewissheit haben, dass ihre Lebensmittel gesund und möglichst regionaler Herkunft sind. Dieses Verlangen befriedigt der Gemüsegarten.“

Erschienen: Mai 2015

Fünf Jahre meine ernte - ein Erfolgsmodell



Fünf Jahre Buddeln, Jäten und vor allem - Ernten!
Was mit einer außergewöhnlichen Geschäftsidee von Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer und sechs Standorten vor fünf Jahren begann, wurde zu einem Erfolgsmodell: Urban Gardening ist in aller Munde, die regionale und nachhaltige Ernährung wird immer wichtiger und hat längst alle Teile der Gesellschaft erreicht.
meine ernte bietet in der Nähe großer Städte fertig bepflanzte Gemüsegärten an, in denen unbelastetes Gemüse heranreift und von den Mietern geerntet werden kann. Gartengeräte, Wasser und Beratung durch den Landwirt und das meine ernte Team gibt es dazu. Und wem das üppige Angebot nicht ausreicht, der kann nachsäen und pflanzen, wie er möchte – unter professioneller Anleitung versteht sich.
„Das Knowhow, das wir in den vergangenen Jahren gesammelt haben, möchten wir unseren Gärtnern und allen Interessierten zur Verfügung stellen“, so Natalie Kirchbaumer. Deshalb hat meine ernte inzwischen einen eigenen Youtube Kanal, auf dem verschiedene Filme und Anleitungen zur Verfügung gestellt werden, die erklären und vertiefen, was in einem Gemüsegarten zu tun ist. Aktuell gibt es eine Anleitung zum erfolgreichen Vorziehen von Gemüsepflanzen als Vorbereitung auf die Gemüsegartensaison.
meine ernte Youtube Chanel: https://www.youtube.com/user/peterpaulchen3?feature=watch

An 24 Standorten mit weit über 2.000 Gärtnern ist meine ernte in diesem Jubiläumsjahr deutschlandweit vertreten, und die Begeisterung der Gärtner über ihr frisches und unbelastetes, selbst geerntetes Gemüse ist ungebrochen. Auch Bottrop Kirchhellen, Heidelberg und Dresden sind 2014 erstmals mit dabei!

Erschienen: Februar 2015

Gemüsegärtner gehen in die Winterpause

Ein letztes Mal in diesem Jahr treffen sich die meine ernte Gemüsegärtner zum gemeinsamen Abbau und Abernten in den Gemüsegärten.
Und auch wenn das Gartenjahr nass und kalt begonnen hatte, gab es auch in dieser Saison wieder sehr viel zu ernten und über den Gemüseanbau zu lernen.
Mehr als zwanzig verschiedene Gemüsesorten wurden für die Gärtner von meine ernte und den Landwirten in den Gemüsegärten vorgepflanzt, ausgesät und von den Gärtnern geerntet.
Frau Kühn freute sich: „Ich hätte anfangs nie gedacht, dass ich so viel Gemüse ernten werde. Über das Jahr haben wir zahlreiche Freunde mit frischen Zucchini und Bohnen beschenken können. Dabei haben wir viele auf den Geschmack gebracht, die nun auch unbedingt dabei sein möchten.“

Umso mehr freuen sich die Gärtner darüber, dass es selbstverständlich auch im kommenden Jahr weitergehen wird und sie wieder gärtnern und ernten dürfen.
Seit dem 15. November 2013 können Gartenfreunde und Gartenneulinge einen Gemüsegarten für die nächste Saison über die Internetseite www.meine-ernte.de buchen. Da die Nachfrage das Angebot übersteigt, sollte man sich mit der Buchung nicht allzu viel Zeit lassen.

Erschienen: Oktober 2013

„Ein Leben ohne Garten ist möglich, aber sinnlos“ (frei nach Loriot)


Herr Aydemir, 41, ist Mediengestalter in der Fernsehbranche aus Köln und hatte bisher keinen eigenen Garten. In diesem Interview erklärt er, warum eine völlig untypische Freizeitgestaltung für ihn so wichtig geworden ist.

Herr Aydemir, wie sind Sie auf die Idee gekommen einen Garten bei meine ernte zu mieten und Ihr Gemüse nun selber anzubauen?

Treibende Kraft war, wie so oft, meine Frau, die schon seit geraumer Zeit unsere Ernährung umstellen wollte, jedoch schon aus Zeitgründen nicht von dem Discounter-Einkauf loskam. Sie war der Ansicht, dass in unseren stressigen Berufen, denen wir nachgehen, eine ausgewogene Ernährung dringend notwendig sei. Ich selber bin dann zunächst erst mal nur mitgegangen. Durchaus mit Skepsis.

Warum haben Sie Ihre anfänglich verhaltene Einstellung geändert?

Das hatte zwei konkrete Gründe: Ich habe für mich festgestellt, dass ich während der Gartenarbeit sehr gut abschalten kann. Mein Kopf ist völlig frei, - das ist mir sonst nie gelungen. Zum anderen liebe ich das frische Gemüse und die neuen Rezepte, die meine Frau ausprobiert. Seit wir den Garten haben, ist nahezu alles vom Speiseplan verschwunden, was es bislang gab. Und für unsere Kinder ist der Garten ein Abenteuerspielplatz mit täglich neuen Eindrücken. Das hätte ich vorher auch nicht gedacht.

Hatten Sie vorher schon Erfahrungen mit Gemüsegärten?

Meine Eltern stammen gebürtig aus der Türkei und ich habe die ersten Lebensjahre dort verbracht. Dort ist der eigene Gemüsegarten völlig normal, jeder hat einen Garten an seinem Haus. Ich erinnere mich an das Gemüse, das dort heranwuchs, und an die vielen Gerichte, die meine Großmutter aus der Ernte dort zubereitet hat. Aber die Erinnerungen sind leider über die Jahre verblasst, und das Thema Gemüsegarten, auch bedingt durch die Arbeitswelt in der ganz andere Dinge wichtig sind, in weite Ferne gerückt.

Essen Ihre Kinder denn nun mehr Gemüse als vorher?

Wir alle essen heute deutlich mehr frisches Gemüse und viel weniger Fleisch, weil es einen angenehmen Druck gibt: Was heranreift muss gegessen werden. Das Gesetz der Natur. Die Kinder können jedes Gemüse im Garten benennen, manchmal sind sie da sogar besser als ich. Und es wird alles probiert, dabei oft genug auch als lecker befunden und aufgegessen. Es gibt bei uns eben keine Kartons mit gefrorenem Spinat mehr im Eisfach.

Sie arbeiten in der oft stressigen Medienbranche. Ist es Ihnen zeitlich überhaupt möglich einen Gemüsegarten zu pflegen?

Auch da hatte ich anfangs meine Vorbehalte, denn meine spärliche Freizeit teile ich mir gerne selber ein. Es ist mir dann eben auch sehr wichtig Zeit mit den Kindern zu verbringen. Ich habe aber festgestellt, dass wir alle im Garten eine echte „Qualitätszeit“ erleben. Und die Zeit, die man im Garten verbringen muss, um dort das Notwendige zu erledigen, ist viel geringer, als die Zeit, die ich dort verbringen möchte. Irgendwie ist es umgekehrt: Die üblichen Dinge, die man am Wochenende zu erledigen hat, halten mich nun von der Gartenarbeit ab.

Welche Arbeit im Garten mögen Sie am liebsten?

Ich stürze mich voller Freude auf das Unkraut. Da ich da sehr gewissenhaft bin und jede Löwenzahnwurzel hartnäckig bekämpfe, bin ich fast schon etwas enttäuscht, wenn der Unkrautdruck im Sommer nachlässt. Meine Frau liebt die Ernte, das ist nicht so Meins. Entspannend finde ich auch das „Erbsenpulen“ abends vor dem Fernseher. Das ist ebenfalls meine Aufgabe, während meine Frau alles blanchiert, einfriert oder einmacht.

Ist ein Leben ohne Gemüsegarten für Sie überhaupt noch vorstellbar?

Frei nach Loriot: „Ein Leben ohne Garten ist möglich, aber sinnlos“. Nein, ich kann und will es mir nicht mehr vorstellen. Schon alleine die Überbrückung der Saisonpause im Winter ist schwierig und nur machbar, weil wir riesige Mengen an Gemüse eingemacht und eingefroren haben. Das bereichert das winterliche, saisonale Angebot doch erheblich – zum Glück!

Was gefällt Ihnen ganz besonders an den meine ernte Gärten?

Erst mal die Idee an sich. Die Einfachheit, die es sogar Menschen wie mir ermöglicht etwas Neues auszuprobieren. Und natürlich die vielen Hilfestellungen, die wir durch die Newsletter und Gärtnersprechstunde erhalten. Das macht es auch für einen technikorientierten Menschen, wie ich es bin, einfach. Ich finde es auch toll, dass wir nicht isoliert in einem Schrebergarten sitzen, sondern oft viele Familien in den Gärten sind. Das ist kommunikativ, und die Kinder treffen Gleichaltrige. Und wenn die Kinder irgendwo glücklich hocken und Käfer sammeln, finden wir die Ruhe und Entspannung, die wir uns wünschen. So haben alle etwas davon.

Vielen Dank für das Interview, Herr Aydemir.

Erschienen: Juli 2013

Haben oder Sein? – das geteilte Gartenglück       


In 19 Städten Deutschlands gärtnern in diesem Jahr mehr als 2000 Menschen und bauen ihr eigenes Gemüse an. meine  ernte, ein junges Unternehmen aus Bonn macht´s möglich: In Kooperation mit Landwirten, die ihre Ackerflächen und ihr Know-How zur Verfügung stellen, werden bereits fertig bepflanzte Gemüsegärten angeboten, die eine Saison lang von Städtern und Familien übernommen werden können.

Kein Schrebergarten, an den man sich oft jahrelang bindet, sondern das Erlebnis sich einfach einmal auszuprobieren, ist der Wunsch Vieler. Eine unkomplizierte Erfahrung, die zeitgemäß ist und der neuen Sharing-Economy entspricht. Geteilt wird nicht nur die Freude am gemeinschaftlichen Gärtnern, die Fläche und die Gartengeräte, sondern auch Wissen, dass den Menschen verloren gegangen ist. „Bei uns wird jeder zum Gemüsegärtner“, so Wanda Ganders von meine Ernte. „Wir verschenken grüne Daumen! Alles was man braucht, befindet sich vor Ort: Gartengeräte und Wasser stehen allen zur Verfügung, regelmäßige Newsletter informieren über die aktuelle Situation in den Gärten.“

Dabei setzt sich der Trend fort. Was 2010 mit sechs Gemüsegärten begann, erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Die Nachfrage nach den meine ernte Gemüsegärten ist ungebrochen und neue Standorte bereits nach kurzer Zeit ausgebucht.

Geteilte Freude ist doppelte Freude!

Erschienen: Juni 2013

Interview mit den Gründerinnen der meine ernte GbR

 

 
Frau Ganders, Frau Kirchbaumer, wie kam es zu der Entstehung von meine ernte? Wie kommt man auf die Idee, Gemüsegärten an Städter zu vermieten?

Wir hatten die Idee mit den Gemüsegärten, da wir selbst Bedarf hatten. Wir haben bereits gemeinsam studiert und da stand oft ein Fertiggericht oder Fast Food auf dem Speiseplan.

Später kam dann glücklicherweise die Einsicht, was eigentlich gesund ist und gut tut. Wir haben dann festgestellt, dass der Eigenanbau von Gemüse und die Selbstversorgung doch eigentlich das Beste wäre - als Mieter in einer Großstadt jedoch ein Ding der Unmöglichkeit. So ist die Idee geboren, und wir fingen an uns Gedanken zu machen, wie wir das Konzept entwickeln können. Wichtig sind uns vor allem die Aspekte Regionalität und Saisonalität und genau das können wir anbieten.


Wie hat sich meine ernte seit der Gründung entwickelt?

Wir haben meine ernte im Dezember 2009 mit sechs Standorten gegründet. Dieses Jahr haben wir Oberhausen und Essen als neue Gemüsegarten-Standorte dazugewonnen und sind inzwischen deutschlandweit an 22 Standorten präsent.

 


Wie sind Sie eigentlich auf den Namen meine ernte gekommen?

Uns war es wichtig einen Namen auszuwählen, der die Einfachheit unserer Produkte und die Idee widerspiegelt. Zum anderen sollte er aber auch emotional sein und Menschen ansprechen. Aus unserer Sicht beschreibt der Name gut, worum es uns geht, nämlich sich selbst zu versorgen.


Was haben Sie gemacht, bevor Sie meine ernte gegründet haben, sind Sie gelernte Gärtnerinnen?

Wir haben zwar von zuhause aus viel über das Gärtnern gelernt, sind aber keine ausgebildeten Gärtner.

Wir haben uns während des BWL-Studiums in Mannheim kennengelernt und haben im Anschluss des Studiums in verschiedenen Bereichen in größeren Unternehmen gearbeitet. Unser Schwerpunkt lag jedoch immer auf Vermarktung und Vertrieb. Wanda war bei der Bahn und Unitymedia beschäftigt und Natalie hat bei Europcar und der Deutschen Post gearbeitet. Ja, und über einen Zufall sind wir dann beide beruflich in Bonn gelandet.

Aus unserer Sicht funktioniert das Konzept der Gemüsegärten deshalb so gut, weil beide Parteien ihre Stärken einbringen, sprich die Landwirte ihr Know-How in Bezug auf den Anbau und wir in Bezug auf die Vermarktung und die Kundenbetreuung. Die Landwirte wissen, wie man die Felder optimal vorbereitet und wir wie man die Gemüsegärten bekannt macht – die perfekte Ergänzung!


Wie war der Start in die Selbstständigkeit?

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Der Start war sehr aufregend und arbeitsintensiv. Wir haben die ersten Monate durchgearbeitet und haben glücklicherweise viel Unterstützung von unseren Familien und Partnern erhalten. Das ist wichtig, denn es gibt durchaus auch Momente, in denen nicht alles 100% klappt. Dann darf man aber nicht gleich den Kopf in den Sand stecken.  Entscheidend ist, dass man Ziele und einen Plan vor Augen hat und  nicht mit der Erwartung herangeht, direkt in den ersten Jahren in die Gewinnzone zu kommen.  Wenn man an seine Ziele und seine Idee glaubt und gemeinsam an einem Strang zieht, dann klappt der Rest von selbst.


Freundschaft und Beruf zu vereinbaren stellen sich viele toll vor, ist aber  sicherlich nicht immer leicht, oder?

Durch unsere gemeinsame Firma ist es toll, dass wir viel Zeit miteinander verbringen können.  Jedoch ist es wichtig, dass wir uns nicht nur beruflich austauschen, sondern uns auch privat verabreden, so dass meine ernte mal im Hintergrund und die Freundschaft im Vordergrund steht. Dies gelingt uns glücklicherweise sehr gut.

Einen einzigen Wehmutstropfen sehen wir allerdings: Gemeinsame Urlaube sind nun leider nicht mehr möglich. Eine von uns muss schließlich die Firma leiten, wenn die andere im Urlaub ist.


Frau Ganders, Sie sind vor ca. einem dreiviertel Jahr Mutter geworden, wie empfinden Sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Ich sehe es als großen Vorteil an, selbständig zu sein – auch als Mutter. Zwar arbeite ich deutlich mehr als im Angestelltenverhältnis, kann mir aber meine Zeit selbst einteilen und so zum Bespiel in den Abendstunden arbeiten, wenn meine Tochter schläft. Und natürlich wird sie diesen Sommer mit mir die Landwirte besuchen – was gibt es schöneres für ein Kind, als auf einem Bauernhof zu spielen?


Haben Sie beide eigentlich auch einen eigenen Gemüsegarten?

Ja klar, wir haben unseren Gemüsegarten in Bornheim bei Bonn. Wir haben immer noch Rotkohl und Kürbisse der letzten Saison im Keller gelagert, die wir genießen.

Vielen Dank für das Interview.

Die Gemüsegärtner genießen goldenen Oktober        


Nachdem die Gefriertruhen und Einmachgläser der Gemüsegärtner mit Gemüse aus dem eigenen Garten gut gefüllt sind, genießen die Gärtner die letzten sonnigen Tage im Gemüsegarten. Rotkohl, Kürbisse und Mangold werden vor der Winterpause noch geerntet.

Eine Gärtnerin erklärt „Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Gemüse selbst angebaut und war überrascht, wie viel wir geerntet haben. Als die Gefriertruhe voll war, habe ich es dann mit dem Einkochen versucht, und es hat wunderbar funktioniert. Nun können wir auch noch im Winter Gemüse aus unserem Garten genießen.“  Die Gartensaison begann Ende April und endet nun Mitte November. Neben bekannten Gemüsesorten, wie Kartoffeln, Salat, Erbsen und Bohnen, standen in dieser Saison auch neue Gemüsesorten wie Wurzelpetersilie und Mairübe auf dem Speiseplan.

Insgesamt wurden über 20 verschiedene Gemüsesorten in den Gärten gepflanzt und gesät. Unterstützt wurden die Gärtner zum einen durch die Landwirte vor Ort während der Gärtnersprechstunde.  Zum anderen gab es von meine ernte wöchentliche Rundbriefe mit detaillierten Informationen über Ernte, Verarbeitung, Gärtnern im Einklang mit der Natur und vieles mehr.

Auch in der Saison 2013 wird meine ernte die Gemüsegärten gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Betrieben an 20 Standorten anbieten. „Aufgrund der großen Nachfrage, werden wir die Gemüsegärten erweitern, so dass noch mehr Familien und Stadtmenschen einen eigenen Gemüsegarten genießen“ so Frau Natalie Kirchbaumer von meine ernte. „Wir stellen fest, dass es, nach diversen Lebensmittelskandalen wie zuletzt den Erdbeeren aus China, den Menschen wichtig ist, zu wissen, woher ihre Lebensmittel kommen“, ergänzt sie.
Die Vorbereitungen für das kommende Gartenjahr sind in vollem Gange, und so können Interessierte ab dem 01.November 2012 ihren Gemüsegarten für die nächste Saison über die Internetseite www.meine-ernte.de buchen.

Erschienen: Oktober 2012

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